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Ein Schütze im Glück

WohlenNur 28 von über 130000 Schützen erreichten beim Feldschiessen über 300 Meter das Maximalresultat. Jürg Furer ist einer von ihnen.

Seit 18 Jahren nimmt Jürg Furer am Eidgenössischen Feldschiessen teil, und noch nie zuvor ist es ihm gelungen: mit seinem Sturmgewehr auf 300 Meter Distanz die Höchstpunktzahl 72 zu erreichen. Am diesjährigen Feldschiessen vom vergangenen Wochenende hat er es geschafft. «Es ist ein grosses Glück für mich», sagt der 34-jährige Elektroniker aus Hinterkappelen. «In diesem Jahr konnte ich nur etwa einmal pro Woche trainieren.» Umso mehr überraschte ihn sein Glanzresultat vom Samstag. «Es war einfach alles optimal», so Furer. Der Tag war hell, er schoss im heimischen Schiessstand in Murzelen, und auch die Konzentration stimmte. Er liess sich nicht ablenken – weder von den anderen 125 Teilnehmern in Murzelen noch von den Zuschauern. «Die mentale Stärke wird im Schiesssport oft unterschätzt. Aber für ein gutes Resultat braucht es 15 Minuten volle Konzentration und den richtigen Schussrhythmus.» Dank diesem Rhythmus trafen alle 18 Schüsse von Furer ins Schwarze. Von den schweizweit 133751 Teilnehmenden erreichten nur 28 300-Meter-Schützen das Maximalresultat beim Feldschiessen. Seine mit Kranz und einem Lebensmittelkorb prämierte Leistung feierte Furer ganz bescheiden: «Meine Kollegen von der Schützengesellschaft Wohlen und ich haben einfach darauf angestossen. Ich bin nicht der Typ, der in grossen Jubel ausbricht.» Er sei sich nämlich bewusst, dass es beim nächsten Feldschiessen wieder ganz anders kommen könne. Sicher ist nur: Auch dann ist Furer wieder dabei.afo>

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