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Ebnöther – König mit 22 Jahren

Der Zürcher Jürg Ebnöther ist neuer Schützenkönig über 300 m mit dem Sportgewehr. Im Ständematch triumphierten die Berner.

Der 22-jährige Jürg Ebnöther gewann am alle fünf Jahre stattfindenden Eidgenössischen Schützenfest in Aarau den wichtigsten Titel, er ist neuer Schützenkönig über 300 Meter in der Kategorie Sport. Im Königsausstich fiel die Entscheidung erst mit dem letzten Schuss. Der Zürcher Oberländer Ebnöther, für gewöhnlich primär mit der Armbrust erfolgreich, schaffte mit einer 88 die Wende und fing Routinier Marcel Ochsner (Winterthur), der eine 81 vorgelegt hatte, noch ab. Dritter Schütze im Ausstich war Frédy Hager (Torgon). Ebnöther hatte bereits zu Beginn die Führung inne, bevor seine Hand zu zittern begann. Bereits vor dem Final der besten drei Schweizer Sportschützen strauchelten die meistgenannten Favoriten auf den Königstitel. Titelverteidiger Norbert Sturny (Tafers) scheiterte ebenso wie Altmeister Pierre-Alain Dufaux, der immerhin den Ausstich der besten 8 erreichte. Auf dem 4. Finalplatz landete Bettina Bucher (Hitzkirch). Sie verpasste es, als erste Frau Schützenkönigin zu werden. Berner auf dem Podest Eine klare Angelegenheit war der Königsfinal der Ordonnanzschützen. Titelverteidiger Pascal Chambettaz aus St.Ursen an der Saane dominierte den Wettkampf und siegte mit einem Vorsprung von 51 Punkten vor dem Meiringer Daniel Weisersmüller und 56 Punkte vor Eduard Fischer aus Willadingen. Im Ständematch setzten sich auch Schützen aus dem Nationalteam in Szene. Supertalent Lukas Grunder beispielsweise, der in der vergangenen Saison am Weltcupfinal in China teilnehmen durfte, führte den Kanton Zürich in der Sparte Pistole Programm A 50 m souverän an die Spitze. In der Gewehr-Konkurrenz Dreistellungen 300 Meter triumphierten die Berner. Simon Beyeler, Beat Müller, Olivier Schaffter und Marcel Zobrist waren ihren Gegnern überlegen. Klauenböschs Coup Auch bei den Pistolenschützen (25 Meter) sorgte ein junger Schütze für Aufsehen. Der erst 17-jährige Christian Klauenbösch aus dem aargauischen Bottenwil düpierte viele weitaus erfahrenere Gegner und sicherte sich den Titel des Schützenkönigs. Er liess mehrere Mitglieder des Nationalkaders (etwa Paddy Gloor, Heidi Diethelm) und frühere Olympiateilnehmer (Hans-Rudolf Schneider) hinter sich. Titelverteidiger Gloor verpasste sogar den Königsfinal und musste sich mit Platz 4 begnügen. si>

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