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Der Wurf ins Glück

UnspunnenDer Berner Oberländer Peter Michel hat

Dieser Mann kann wahrlich mit Druck umgehen – und mit schweren Steinen. Seit vier Jahren gilt Peter Michel als bester Steinstösser in der Königsdisziplin – dem Werfen des 83,5 Kilogramm schweren Unspunnensteins. Dieser war der «Süddeutschen Zeitung» vor fünf Tagen gar eine Story mit dem Titel «Steinzeit» wert. Der Unspunnen-Sieg blieb Michel bis gestern verwehrt; 2006 hatte der mittlerweile zurückgetretene Markus Maire den Stein am weitesten gestossen. Gestern durfte sich der favorisierte Oberländer nach einem Fehlwurf im ersten Finalversuch im zweiten und letzten Anlauf keinen Fauxpas mehr leisten – und Michel erreichte mit 3,75 Metern tatsächlich die Bestweite. «Ich war giggerig auf diesen Anlass. Nun habe ich endlich meinen Olympiasieg», sagte Michel und schmunzelte. Der Oberländer will bis zum «Eidgenössischen» 2013 weitermachen, «ich verspüre immer noch genug Motivation, um auch im Januar um sechs Uhr morgens in den Kraftraum zu gehen». Ein Ziel hat der 198 cm grosse und 125 kg schwere Michel indes noch nicht erreicht: Der Rekord von 4,11 Metern (Maire 2006) blieb auch gestern unangetastet.rek>

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