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Bürger planen mit beim Uferschutz

Der Gemeinderat von Bönigen hat eine Reihe von Anregungen aus der Bevölkerung in die Uferschutzplanung einbezogen.

Im August 2009 informierte die Gemeinde Bönigen die Bevölkerung über die vorgesehene Um- und Neugestaltung des Uferabschnitts von der Gemeindegrenze zu Interlaken bis zum Ende der Quaianlage Bönigen. Daraufhin wurden die Pläne und Berichte zur Mitwirkung gebracht und mit Informationsausstellungen der Allgemeinheit bekannt gemacht. Innerhalb der Mitwirkungsfrist gingen 49 Stellungnahmen ein, was vom grossen Interesse der Bevölkerung zeuge, wie der Gemeinderat mitteilt. Die Eingaben wurden durch die Planer erfasst, und die Spezialkommission unter Leitung des neu zusammengesetzten Gemeinderates hat die Stellungnahmen dazu verabschiedet. Gewisse Korrekturen seien an den Plänen vorgenommen worden, und viele der Hinweise würden mit der Ausführung nochmals geprüft und soweit sinnvoll berücksichtigt. Der Bericht ist auf www.boenigen.ch ersichtlich oder kann bei der Bauverwaltung Bönigen eingesehen und gegen eine Gebühr von fünf Franken bezogen werden. Im Gegensatz zur grundeigentümerverbindlichen Uferschutzplanung in Form einer Überbauungsordnung ist der generelle Gestaltungsrichtplan für die Grundeigentümer nicht verbindlich. Der generelle Gestaltungsrichtplan wird demnach auch nicht Gegenstand der öffentlichen Auflage und Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung sein. Als behördenverbindlicher Richtplan ist er durch den Gemeinderat zu beschliessen. Dafür ermöglicht er bei Ausführung eine flexiblere Anwendung als ein Überbauungsplan. Die Uferschutzplanung wurde nun durch den Gemeinderat verabschiedet und dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht. pd>

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