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Beschwerde gegen das Hotelprojekt

Der Bau des Hotels am Thuner Lachenkanal wird sich weiter verzögern:

Trotz Einigungsverhandlungen blieben 17 Einsprachen gegen das geplante Vier-Sterne-Hotel auf der Thuner Lachenwiese unerledigt. Regierungsstatthalter Marc Fritschi wies diese mit seiner Baubewilligung vom 7. Mai ab (wir berichteten). Gegen diesen Entscheid ist nun aber bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) eine Beschwerde eingegangen. Dies teilte Heidi Wiestner, Vorsteherin des zuständigen Rechtsamtes des BVE, auf Anfrage mit. Da Baubeschwerdeverfahren nicht öffentlich sind, konnte sie zum Inhalt der Beschwerde keine weiteren Auskünfte geben. Weiteres Vorgehen offen Zur Zeit haben die am Verfahren beteiligten Parteien (die Bauherrschaft mit der Marazzi Generalunternehmung, die Stadt Thun und das Regierungsstatt-halteramt Thun) bis Mitte Juli Gelegenheit, zur Beschwerde Stellung zu nehmen. «Über das weitere Verfahren wird das Rechtsamt nach Eingang dieser Stellungnahmen entscheiden», teilte Wiestner mit. Sollte keine Einigung unter den Parteien erzielt werden, wäre das Verwaltungsgericht die nächste und das Bundesgericht dann die letzte Instanz. Hotel mit 100 Zimmern Die Marazzi Generalunternehmung plant den Bau von 100 Hotelzimmern und von 14 Wohnungen. Das Investitionsvolumen beträgt 75 Millionen Franken, die Bauzeit 24 bis 28 Monate. Die Marazzi Generalunternehmung rechnet wegen der Beschwerde mit einer weiteren Verzögerung des Baustarts um «mehrere Monate». Damit werden die Bagger auf der Lachen-wiese sicher erst nächstes Jahr auffahren. rdh >

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