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Bald schon Urlaub für Väter?

freiwillig sparenVertreter von Männerorganisationen und eine überparteiliche Parlamentariergruppe wollen den Vaterschaftsurlaub mit freiwilligem Sparen finanzieren.

Neben dem steuerbegünstigten Sparen fürs Alter gibt es vielleicht bald das Sparen für die Familie. Dies ist zumindest die Idee, die eine überparteiliche Parlamentariergruppe gestern gemeinsam mit Vertretern von Männerorganisationen vorstellte. Wie bei der Altersvorsorge, wo es neben der AHV eine zweite und dritte Sparsäule gibt, sollen Arbeitnehmer einen gewissen Prozentsatz ihres Lohnes für den Vaterschafts- oder Elternurlaub auf die hohe Kante legen können. «Ältere sparen steuerbegünstigt für den Ruhestand, Junge für die Elternzeit – eine Idee, die einfach und lebensnah ist», sagt etwa die Basler SP-Ständerätin Anita Fetz. Sie unterstützt den Vorschlag ebenso wie die Berner SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler. «Dieses Modell ermöglicht es jedem Paar, die passende Individuallösung zu finden», so Geissbühler. Bei dem Vorschlag sind allerdings noch viele Fragen offen. Etwa, wie hoch der Steuerausfall sein würde oder ob Arbeitgeber gesetzlich gezwungen werden können, ihren Mitarbeitern das Teilzeitpensum zu bewilligen. Fragen, die laut Initianten in der politischen Diskussion zu klären sind.asSeite 11>

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