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Argumente zahlen sich aus

meiringenDie Arbeit des Vereins Pro Flugplatz Mei-

Der Verein Pro Flugplatz Meiringen zählt 1457 Mitglieder. 143 von ihnen trafen sich kürzlich im Plenarsaal des Flugplatzes Meiringen-Unterbach zur dritten Vereinsversammlung. Im Jahresrückblick von Präsident Walter Brog (Innertkirchen) erfuhren sie, dass die Arbeit des Vereines Früchte trägt. Besondere Wirkung zeigte ein an Bundesrat Ueli Maurer gerichteter Brief (wir berichteten), in welchem mit Nachdruck darauf hingewiesen wurde, dass sich der Verein mit allen ihm zur Verfügung stehenden legitimen Mitteln für die 212 Arbeitsplätze des Flugplatzes Meiringen einsetzen werde. Sparauftrag war der Grund Auslöser des Briefes war ein vom Parlament an das Departement von Maurer gerichteter Sparauftrag gewesen, der auf regionalpolitische Empfindlichkeiten keine Rücksicht nehmen dürfe. Allen Vereinsmitgliedern ist klar: Ohne Rückendeckung seitens der Armee würde der Verein seine Legitimation verlieren. Als weitere Reaktion auf das Schreiben wird Armeechef André Blattmann höchstpersönlich am 7.April die Belegschaft des Flugplatzes über die Absichten des VBS orientieren. Erste Abklärungen hätten ergeben, «dass es für Meiringen gut aussieht», gab sich Walter Brog vorsichtig optimistisch. Die Strategie, auf sachliche Argumentation zu setzen und auf polemisierende Leserbriefaktionen zu verzichten, könnte sich auszahlen. Beim Thema Medien kritisierte der Vereinspräsident den Beitrag des Schweizer Fernsehens, welcher im Zusammenhang mit der öffentlichen Orientierungsveranstaltung auf dem Flugplatz vom 27.April 2010 im Nachrichtenmagazin «10vor10» ausgestrahlt worden war. Schmerzhafter sei es aber, dass dem Fremdenverkehr nahestehende Flugplatzgegner die Plattform Fernsehen hervorragend genutzt hätten, um die Region Haslital/Brienz in das schlechteste touristische Licht zu stellen. Dass eine Gruppe von Flugplatzgegnern eine Lärmklage beim Bund eingereicht hat mit der Forderung, die Flugbewegungen auf 1500 zu senken, verbunden mit einem viermonatigen Flugverbot, habe der Verein mit der nötigen Aufmerksamkeit, aber auch Gelassenheit zur Kenntnis genommen, meinte Walter Brog zum Abschluss seines Jahresrückblickes. Finanzkräftiger Verein Finanziell steht der Verein auf solidem Fundament, wie Beat Radelfinger berichten konnte. Nicht zuletzt weil viele Mitglieder, im Sinne einer Spende, deutlich mehr als die verlangten 10 Franken Jahresmitgliedschaft einbezahlen würden. «Es ist gut, eine gefüllte Aktivitätenkasse zu haben, weil man nie weiss, welche Ausgaben, zum Beispiel für Inseratekampagnen, auf einen zukommen werden», meinte der Finanzchef. pd/hau>

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