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Freude bei EVP, Aufschrei bei SVP

Die EVP des Kantons Bern dankte dem Berner Regierungsrat gestern «anerkennend» für die Erarbeitung des Familienkonzepts. Ihre Freude kommt nicht von ungefähr: Es waren die EVP-Grossrätinnen Marianne Streiff (Oberwangen) und Christine Schnegg (Lyss), die mit ihren Motionen in der Märzsession 2007 einerseits eine direktionenübergreifende Konferenz zur Vernetzung der Familienpolitik und andererseits ein Konzept mit Massnahmen zur Familienförderung verlangt hatten. Der nun vorliegende Bericht lasse hoffen, dass die Familienthematik «künftig in einem breiten Spektrum angeschaut und bearbeitet wird», schreibt die EVP. Sie hofft «auf den politischen Willen zur Umsetzung». Bei der SVP allerdings dürfte sie vergebens hoffen. Unter dem Titel «Wer soll das bezahlen?», äusserte sie sich gestern in einer Medienmitteilung überaus kritisch zu den «neusten Ausgabeplänen» der Regierung. Die Grünen Kanton Bern hingegen reagierten erfreut: In den Ergänzungsleistungen für Familien sehen sie ein «taugliches Instrument, um dem skandalösen ‹Armutsrisiko Familie› wirksam zu begegnen». sgs>

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