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Nach ReferendumseingabePolizei löst Apéro auf Bundesterrasse auf

Die Gegner der Corona-Massnahmen haben die Unterschriften für ein Referendum eingereicht. Anschliessend führten sie einen Apéro durch – bei dem gegen die geltende Covid-Verordnung verstossen wurde.

Von den Personen, die sich weigerten, die Bundesterrasse zu verlassen, wurden die Personalien aufgenommen. Sie müssen mit einer Anzeige rechnen.
Von den Personen, die sich weigerten, die Bundesterrasse zu verlassen, wurden die Personalien aufgenommen. Sie müssen mit einer Anzeige rechnen.
Foto: www.twitter.com/narimoldi

Gegner der Corona-Massnahmen in der Schweiz wollen das Covid-Gesetz zur Eindämmung der Pandemie kippen. Sie reichten am Dienstag nach eigenen Angaben knapp 90 000 Unterschriften bei den Behörden ein – genug, um ein Referendum zu erzwingen, wie der Sprecher des Vereins «Freunde der Verfassung», Christoph Pfluger sagte. Es könnte im Juni stattfinden.

Pfluger ist als Kritiker der Corona-Massnahmen und Impfskeptiker bekannt. Er kritisierte unter anderem die verkürzte Prüfung neuer Medikamente in dem bereits in Kraft getretenen Gesetz. Die Regierung müsse bei der Impfung ein Moratorium prüfen, bis zuverlässigere Daten über die Wirkung der Impfstoffe vorlägen. Es fehlten verlässliche Angaben über die Auswirkung der Impfung auf Angehörige von Risikogruppen. Der Verein ist auch gegen die Befugnisse, die das Gesetz der Regierung zur Bekämpfung der Pandemie und zur Bewältigung der Auswirkungen der Bekämpfungsmassnahmen auf die Gesellschaft einräumt.

Polizei löst Apéro auf

Im Nachgang zur Referendumseingabe veranstalteten die Initianten auf der Bundesterrasse einen Apéro, wie die Kantonspolizei Bern auf Twitter schreibt. Dieser habe, so wie er durchgeführt wurde, gegen die geltende Covid-Verordnung verstossen. Die Personen wurden von der Polizei aufgefordert, den Apéro zu beenden. Wer trotz Wegweisung blieb, müsse mit einer Anzeige rechnen, schreibt die Polizei weiter.

sda/tag

13 Kommentare
    Vladimir Novitschok

    Alle Impfskeptiker sind potentielle Superspreader. Da hilft nur eines: Zangsimpfung, sofort!