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Was scheppert denn da?

Grenzwächter haben in Basel einen alkoholisierten Lenker gestoppt. Er war mit nur noch zwei intakten Rädern auf der Autobahn unterwegs.

Irgendetwas lief nicht ganz so rund. Der Fahrer fand das aber nicht so dramatisch.
Irgendetwas lief nicht ganz so rund. Der Fahrer fand das aber nicht so dramatisch.
Grenzwache

Schweizer Grenzwächter staunten am Sonntag nicht schlecht, als ein Kleinwagen mit viel Getöse am Autobahnübergang Basel-Weil auftauchte. Die Grenzwächter forderten den 76-jährigen Fahrer auf, anzuhalten. Der Mann ignorierte jedoch die Anweisung und setzte seine Fahrt über den Grenzübergang in Richtung Schweiz fort.

Ein Grenzwächter rannte danach einige Meter dem Fahrzeug hinterher und versuchte den Fahrer durch Zurufen und Lichtzeichen mit einer Taschenlampe doch noch zum Anhalten zu bewegen, heisst es in einer Mitteilung der Grenzwache. Ohne Erfolg.

Anschliessend verfolgten die Grenzwächter den Senior mit einem bereitstehenden Einsatzfahrzeug. Sie stoppten den Flüchtigen noch auf der Autobahn vor der Ausfahrt Hochbergerstrasse.

Zwei Reifen platt

Die Personenüberprüfung zeigte, dass es sich beim Lenker um einen 76-jährigen Schweizer handelte.

Das Auto des Schweizers war alles andere als fahrtüchtig: Ein Vorderrad und ein Hinterrad waren platt, das Fahrzeug war auf den Felgen unterwegs. Auf die Frage der Grenzwächter, ob er die Beschädigung seines Fahrzeuges nicht bemerkt habe, habe der Mann geantwortet, dass schon gemerkt habe, dass sein Auto «nicht mehr ganz so rund laufe». Er habe in Deutschland einen Randstein gestreift und gedacht, dass er es noch bis nach Hause schaffen würde.

Weil der Mann auch noch zu viel getrunken hatte, gemessen wurden 0,7 Promille, wurde samt Auto der Basler Polizei übergeben.

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