Zürcher Polizei fahndet weiter nach drei Ausbrechern

Drei Ausschaffungshäftlinge sind am Samstag aus dem Flughafengefängnis Kloten entkommen. Es war offenbar eine geplante Aktion.

Aussenansicht des Flughafengefängnisses in Kloten. (Archivbild: Keystone)

Aussenansicht des Flughafengefängnisses in Kloten. (Archivbild: Keystone)

Drei Häftlingen ist am Samstagmorgen der Ausbruch aus dem Zürcher Flughafengefängnis gelungen. Sie überwanden die Mauer und flüchteten über den Spazierhof. Bisher konnten sie nicht wieder gefasst werden, wie ein Sprecher der Kantonspolizei am Sonntagmittag auf Anfrage erklärte.

Die drei Häftlinge hatten ihre Flucht vorgängig geplant. Das sagte Rebecca de Silva, Sprecherin des für das Gefängnis zuständigen Amt für Justizvollzugs auf Anfrage. Zum genauen Ablauf der Flucht wollte sie sich am Sonntag nicht äussern. Im Flughafengefängnis seien die Sicherheitsstandards aber nicht so hoch wie in anderen Gefängnissen.

Die drei Männer warteten in Kloten auf ihre Ausschaffung. Sie waren wegen Verstosses gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz inhaftiert. Zwei der Ausbrecher stammen aus dem gleichen Land. Zu den Nationalitäten wollte de Silva keine Angaben machen. Man habe sich entschieden, auf die Nennung zu verzichten, weil sie nicht relevant sei.

Der Vorfall wird nun intern untersucht. Es wird überprüft, mit welchen Massnahmen die Sicherheit im Gefängnis verbessert werden kann. Auch hierzu wollte sich de Silva nicht eingehend äussern.

mac/sda

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