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«Ziemlich albtraummässig»

Arme abgebissen: Bei kurz aufeinanderfolgenden Hai-Attacken in einer Küstenstadt im US-Staat North Carolina sind zwei Teenager schwer verletzt worden.

Schwere Hai-Attacke in North Carolina: Eine junge Frau wird am Strand behandelt. (14. Juni 2015)
Schwere Hai-Attacke in North Carolina: Eine junge Frau wird am Strand behandelt. (14. Juni 2015)
Steve Bouser, Keystone
Der Hai biss dem Teenager einen Teil des Arms ab. Zudem droht der Jugendlichen der Verlust ihres linken Beins.
Der Hai biss dem Teenager einen Teil des Arms ab. Zudem droht der Jugendlichen der Verlust ihres linken Beins.
Steve Bouser, Keystone
Die Verletzte wird von Helfern vom Strand getragen.
Die Verletzte wird von Helfern vom Strand getragen.
Steve Bouser, Keystone
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Einer Jugendlichen sei ein Teil ihres linken Arms abgebissen worden, sagte die Bürgermeisterin von Oak Island, Betty Wallace, dem Fernsehsender WECT-6. Dem Mädchen droht zudem der Verlust ihres linken Beines.

Nur etwas mehr als eine Stunde später wurde in der gleichen Küstenstadt im US-Staat North Carolina ein 16-Jähriger von einem Hai angegriffen. Er habe dabei einen Arm verloren, sagte Wallace.

Die beiden Teenager wurden in nahegelegene Krankenhäuser geflogen.

Augenzeugen berichten

Der Hai-Angriff auf das Mädchen ereignete sich in der Nähe eines Anglerpiers in Oak Island, einer am Atlantik gelegenen Küstenstadt. Anwesende Strandbesucher berichteten von Horrorszenen. «Ich sah, wie jemand das Mädchen aus dem Wasser trug und Menschen umherschwirrten und zu helfen versuchten», sagte der Augenzeuge Steve Bouser der Nachrichtenagentur AP.

Das Opfer habe stark geblutet, sagte Bouser. Leute hätten ihr behelfsmässige Verbände angelegt und Fragen gestellt, um sie bei Bewusstsein zu halten. Es sei «ziemlich albtraummässig» gewesen, fügte Bouser hinzu.

Die Behörden schickten einen Geländewagen, um jeden aus dem Wasser zu holen. Das Büro des Sheriffs im Bezirk Brunswick wollte einen Helikopter für Patrouillenflüge über dem Küstengebiet abheben lassen, sagte Bürgermeisterin Wallace. Seit 1995 seien keine Hai-Angriffe aus der Gegend mehr gemeldet worden.

AP/chk

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