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«Wir versuchen, das Unerträgliche zu ertragen»

In Heimiswil hat am Nachmittag die Trauerfeier für den Polizisten begonnen, der letzte Woche bei einem Einsatz in Schafhausen im Emmental erschossen wurde.

Hunderte Angehörige der Berner Kantonspolizei sind angereist, um ihrem verstorbenen Kollegen die letzte Ehre zu erweisen.
Hunderte Angehörige der Berner Kantonspolizei sind angereist, um ihrem verstorbenen Kollegen die letzte Ehre zu erweisen.
Keystone
Polizisten stehen während der Trauerfeier für den bei einem Polizeieinsatz in Schafhausen im Emmental erschossenen Kollegen auf dem Friedhof in Heimiswil.
Polizisten stehen während der Trauerfeier für den bei einem Polizeieinsatz in Schafhausen im Emmental erschossenen Kollegen auf dem Friedhof in Heimiswil.
Keystone
Polizisten verfolgen die kirchliche Trauerfeier.
Polizisten verfolgen die kirchliche Trauerfeier.
Keystone
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Der Kommandant der Berner Kantonspolizei, Stefan Blättler, hat den Angehörigen und Dienstkollegen an der Trauerfeier für den erschossenen Polizisten sein Beileid ausgesprochen.

«Wir stehen zusammen und versuchen, das Unaussprechliche in Worte zu fassen, das Unfassbare zu begreifen, das Undenkbare zu verstehen und schliesslich das Unerträgliche zu ertragen», sagte Blättler in der Kirche Heimiswil. Er schilderte den getöteten Polizisten als zuverlässig, pflichtbewusst, hochanständig und kameradschaftlich – «schlicht als feinen Menschen».

«Das Leben ist kurz»

Der Polizist habe die Menschen gern gehabt, sei aber kein Träumer gewesen. Er sei sich der Gefahren und Risiken seines Berufs gewiss gewesen. Die Art und Weise seiner Arbeit und wie er Werte auf ganz natürliche Art und Weise gelebt habe, strahle weiter aus und könne den Hinterbliebenen als Wegmarke und Orientierungshilfe dienen, sagte Blättler.

Der Polizeikommandant rief den rund 1000 Anwesenden ein Wort des Kirchenlehrers und Bischofs Franz von Sales in Erinnerung: «Das Leben ist kurz, aber doch von unendlichem Wert, denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.»

SDA/js

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