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Wieder Todesopfer nach Regen in China

Der heftige Regen über dem Nordwesten Chinas nimmt kein Ende: Bei neuen Niederschlägen starben nach Behördenangaben vom Freitag 33 Menschen.

Die Menschen kamen unweit des Katastrophengebiets um, in dem in den vergangenen Tagen durch Erdrutsche und Überschwemmungen bereits mehr als 1150 Menschen gestorben waren. Das schlechte Wetter behinderte die Rettungsarbeiten massiv und in den zerstörten Gebieten wuchs die Angst vor Seuchen.

In der entlegenen Stadt Zhouqu in der Provinz Gansu suchten die Helfer weiter nach 588 Menschen, die als vermisst gelten, seit am vergangenen Wochenende eine Lawine aus Schlamm und Geröll durch den Ort walzte. «Die Bergungsarbeiten gehen weiter, aber die jüngsten Niederschläge sorgen für einige Probleme», sagte Bezirksvertreterin Yan Jinxin, «die Strassen sind voller Schlamm und man kommt nur schwer durch.».

Unwetter verursachen Probleme in Kliniken

Nach jüngsten Behördenangaben wurden in Zhouqu bereits 1156 Tote geborgen. Allerdings gestaltete sich auch die Hilfe für die Überlebenden schwierig, da viele Kliniken durch das Unwetter beschädigt und Medikamentenvorräte zerstört wurden. Wie staatliche Medien berichteten, wurden tonnenweise Knoblauch und Sichuan-Pfeffer nach Zhouqu gebracht. Dieser Pfeffer wird in China auch als Heilmittel verwendet.

Unweit von Zhouqu in der Provinz Gansu wurden durch die neuen Regenfälle 28 Menschen getötet, wie das Zivilschutzministerium mitteilte. Weitere 24 wurden dort vermisst. In der Nachbarprovinz Sichuan, die 2008 von einem verheerenden Erdbeben erschüttert wurde, kamen in der bergigen Region Mianzhu durch die schweren Niederschläge fünf Menschen ums Leben. In der Provinz Shaanxi mussten tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden.

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