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«Whitney hat Bobbi Kristina zu sich gerufen»

Erstmals seit dem Tod von Bobbi Kristina gab ihr Vater Bobby Brown ein Interview. Er habe bis zum Schluss gehofft, dass die Tochter von Whitney Houston überlebt.

«Aber wenn Gott dich ruft, ruft er dich»: Bobby Brown mit seiner Frau Alicia Etheredge. (Archivbild)
«Aber wenn Gott dich ruft, ruft er dich»: Bobby Brown mit seiner Frau Alicia Etheredge. (Archivbild)
Chris Pizzello, Keystone

Erstmals seit dem Tod von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown hat sich deren Vater Bobby Brown öffentlich zu der Tragödie geäussert. Er glaube, dass es anders gekommen wäre, wenn er bei seiner Tochter gewesen wäre, bevor sie mit dem Gesicht nach unten in ihrer Badewanne entdeckt wurde, sagte er bei einem Auftritt in der US-Talkshow «The Real», die heute Montag vom Sender Fox ausgestrahlt werden sollte. Während des Interviews wurde Brown mehrmals von seinen Emotionen überwältigt. Seine Ehefrau Alicia Etheredge sass neben ihm.

Bobbi Kristina war die einzige Tochter von Pop-Ikone Houston und R&B-Sänger Brown. Nach dem Badewannen-Vorfall vom 31. Januar lag ihre Tochter monatelang in einer Klinik und zuletzt in einem Hospiz, wo sie im Kreise von Verwandten Ende Juli starb. Ihre Mutter Whitney war 2012 unter ganz ähnlichen Umständen in einer Badewanne tot aufgefunden worden. Bobbi Kristina wurde Anfang September neben ihrer Mutter in New Jersey bestattet.

Monatelang habe er gehofft, dass Bobbi Kristina überleben würde, sagte Brown. «Aber wenn Gott dich ruft, ruft er dich.» Er sei sich ziemlich sicher, dass Bobbis Mutter im Himmel ihre Finger im Spiel gehabt habe, nach dem Motto «Kommt schon, lasst sie uns heraufholen». «Sie hat es alleine nicht ausgehalten, denke ich. Sie hat meine Tochter einfach zu sich gerufen», sagte Brown.

SDA/chk

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