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Wenn der Prinz und die First Lady

Michelle Obama hat im Weissen Haus Prinz Harry empfangen. Gemeinsam hatten sie etwas zu feiern.

War Gast an einer Veranstaltung zu Ehren von Soldatenmüttern: Prinz Harry im Weissen Haus mit First Lady Michelle Obama. (9. Mai 2013)
War Gast an einer Veranstaltung zu Ehren von Soldatenmüttern: Prinz Harry im Weissen Haus mit First Lady Michelle Obama. (9. Mai 2013)
AP
Harry entschloss sich nach Angaben von Michelle Obama spontan zum Besuch der Veranstaltung. (9. Mai 2013)
Harry entschloss sich nach Angaben von Michelle Obama spontan zum Besuch der Veranstaltung. (9. Mai 2013)
AP
Harry und Senator John McCain begrüssen sich. (9. Mai 2013)
Harry und Senator John McCain begrüssen sich. (9. Mai 2013)
AP
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Der britische Prinz Harry hat im Weissen Haus in Washington First Lady Michelle Obama getroffen. Anlass war eine Muttertagsveranstaltung zu Ehren von Soldatenmüttern. Ein Treffen mit Präsident Barack Obama stand aber nicht auf dem Programm – er hielt sich am Donnerstag in Texas auf.

Hausherrin und First Lady Michelle Obama zeigte sich am Donnerstag entzückt über die Visite der Nummer drei in der britischen Thronfolge. Harry habe sich spontan entschlossen zu kommen, als er von ihrem Treffen mit den Ehefrauen von US-Soldaten erfahren habe, sagte Obama dem weiblichen Publikum bei der Vorstellung ihres Gastes.

Regierungsangestellte auf Harry-Schau

Gemeinsam mit dem 28-Jährigen sowie Jill Biden, der Frau von Vizepräsident Joe Biden, unterhielt sie sich anschliessend mit den Soldatengattinnen. Michelle Obama und Jill Biden engagieren sich für das Projekt «Joining Forces», das Soldatenfamilien unterstützt. Prinz Harry war bis Januar vier Monate lang als Hubschrauberpilot der britischen Armee in Afghanistan im Einsatz.

Harry flog an Bord einer Linienmaschine ein. Vor seinem Besuch im Weissen Haus wurde er im US-Kongress empfangen. Wie immer, wenn der unverheiratete Harry irgendwo auftaucht, waren auch diesmal weibliche Fans nicht weit. So renkten sich junge Kongressmitarbeiterinnen die Hälse aus, um einen Blick auf den Prinzen im grauen Anzug mit dunkelrot gemusterter Krawatte zu erhaschen. Sie begaben sich umgehend auf Harry-Schau und zückten ihre Mobiltelefone, um den britischen Prinzen abzulichten. Dieser aber schenkte den jungen Damen kaum Aufmerksamkeit. Vielmehr interessierte er sich für eine Ausstellung der Wohltätigkeitsorganisation Halo Trust, die sich gegen Landminen einsetzt und schon von seiner verstorbenen Mutter Diana unterstützt wurde.

Mit McCain durch Ausstellung

Harry ist ein Schirmherr der Organisation. Begrüsst wurde der Prinz vom prominenten republikanischen Senator und ehemaligen Vietnamkriegsgefangenen John McCain, der ihn auch durch die Ausstellung begleitete.

An diesem Freitag wird Harry auf dem US-Nationalfriedhof in Arlington einen Kranz niederlegen. Ausserdem will er das Walter-Reed-Klinikzentrum besuchen, in dem verwundete Soldaten betreut werden.

Warrior Games

Insgesamt steht der Besuch hauptsächlich im Zeichen der Verdienste und Opfer der Streitkräfte. So ist der zentrale Punkt eine zweitägige Visite in Colorado, wo Harry das britische Team bei den Warrior Games anfeuern will.

Das ist ein Paralympics-ähnlicher Wettbewerb für verwundete Soldaten. Geplant ist aber auch eine Visite in New Jersey, dort, wo im vergangenen Oktober der Monstersturm Sandy wütete.

Die Tour soll Harry als einen verantwortungsbewussten und hart arbeitenden Angehörigen der königlichen Familie zeigen – nach der Peinlichkeit vom vorigen August, als Fotos von Harry beim Nacktbillard in einem Luxushotel in Las Vegas öffentlich wurden.

sda/AFP/chk

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