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Vom Putzmann zur Reporterlegende

Er schrieb über die Geiselnahme in Teheran 1979, über den Golfkrieg im Jahr 1991 und den Umgang mit Terrorverdächtigen im Gefangenenlager Guantánamo. Jetzt ist Alexander Higgins in der Schweiz gestorben.

Nach einem bewegten Leben ist der US-Journalist Alexander Higgins am Donnerstag im Alter von 66 Jahren gestorben. Er erlag in einer Privatklinik in Genolier in der Schweiz einem Krebsleiden, wie seine Frau Valerie Higgins mitteilte.

In der Schweiz hatte Higgins zuletzt als Chef des Genfer Büros der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) gearbeitet, für die er seit 1972 im Einsatz war. Für AP berichtete er auch über die Geiselnahme in der Teheraner Botschaft, bis er im Februar 1980 von der iranischen Regierung ausgewiesen wurde. Zuvor hatte Higgins in Bonn als Deutschland-Korrespondent der AP gearbeitet.

Kollege fiel aus, da griff er zu

Seine Karriere begann als Putzmann und Hilfskraft für den lokalen Fernsehsender WOAY im US-Staat Virginia. Als ein Sportreporter erkrankte, ergriff Higgins die Chance und sprang für ihn ein.

Kollegen beschreiben ihn als aussergewöhnlich lebensfrohen und freundlichen Menschen. «Sandy war ein freundlicher, bescheidener Kollege, dem sich jeder öffnete, auch wichtige Quellen», sagt sein langjähriger AP-Weggefährte Larry Heinzerling. «Diese Eigenschaft trug dazu bei, dass er ein so ausgezeichneter Reporter wurde.»

dapd/sam

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