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Vasella hat seine Schulden beglichen – fünf Tage zu spät

Fast hätte der ehemalige Novartis-Chef Daniel Vasella eine Betreibung der Juso am Hals gehabt. Nun hat er die Prozessschulden im Fotomontagen-Fall aber doch noch bezahlt.

thu
Liess sich Zeit bei der Begleichung seiner Prozessschulden: der ehemalige Novartis-CEO Daniel Vasella. (Archivbild)
Liess sich Zeit bei der Begleichung seiner Prozessschulden: der ehemalige Novartis-CEO Daniel Vasella. (Archivbild)
Walter Bieri, Keystone
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Bis am vergangenen Freitag hätte der ehemalige Novartis-CEO Daniel Vasella seine Prozessschulden bei den Juso begleichen müssen. Fünf Tage später, am gestrigen Mittwoch, landeten die 22'640 Franken und 20 Rappen auf dem entsprechenden Konto.

Der Betrag setzt sich aus Gerichtskosten und Parteienentschädigungen zusammen, die Vasella aus seiner Niederlage vor dem Bundesgericht entstanden waren. Das Bundesgericht schätzte Mitte April eine Fotomontage mit Daniel Vasellas Kopf auf einem nackten Männerkörper in verkniffener Pose als gerade noch tolerierbare Satire ein. Es gab damit den Juso recht, die das Bild für die Kampagne der 1:12-Initiative verwendet hatten.

Juso will sich kulant zeigen

Nach einer ungenutzt verstrichenen ersten Zahlungsfrist mahnte die Anwältin der Juso Vasella via dessen Anwalt am 22. Mai und erstreckte die Zahlungsfrist bis zum vergangenen Freitag. Die Juso teilten via Twitter mit, dass die Zahlung eingetroffen sei.

Juso-Zentralsekretär Dario Schai bestätigte die Meldung. Zugleich erklärte er, dass die Juso sich kulant zeigten und von Vasella nun doch keinen Verzugszins verlangen würden.

(SDA)

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