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US-Flugzeug lässt Treibstoff über Schule ab

Eine Passagiermaschine von Delta Airlines musste kurz nach dem Start in Los Angeles umkehren. 26 Personen wurden verletzt, als sie Kerosin abliess.

Mehrere Augenzeugen filmten das Flugzeug über dem Bezirk in Los Angeles. (Video: Tamedia)

Ein Passagierflugzeug der amerikanischen Delta Airlines hat am Dienstag kurz nach dem Start in Los Angeles wegen eines Triebwerkproblems Treibstoff über dem Spielplatz einer Grundschule abgelassen. Die Feuerwehr des Bezirks Los Angeles teilte mit, 17 Kinder und neun Erwachsene seien dabei leicht verletzt worden.

Niemand habe aber im Spital behandelt werden müssen. Um welche Verletzungen es sich konkret handelte, sagten die Rettungskräfte allerdings nicht.

Delta-Sprecher Adrian Gee sagte der «Los Angeles Times», der Flug mit der Nummer 89 sei vom Flughafen Los Angeles mit Ziel Shanghai gestartet, habe aber wegen eines Triebwerkproblems umdrehen müssen. Der Treibstoff sei abgelassen worden, um das Gewicht bei der Landung zu reduzieren. Die Maschine sei sicher gelandet.

Kinder und Erwachsene verletzt: Die Delta-Maschine auf dem Weg nach Shanghai lässt über Los Angeles Kerosin ab. (14. Januar 2020)
Kinder und Erwachsene verletzt: Die Delta-Maschine auf dem Weg nach Shanghai lässt über Los Angeles Kerosin ab. (14. Januar 2020)
Matt Hartmann, Keystone
Die Kinder einer Grundschule werden evakuiert.
Die Kinder einer Grundschule werden evakuiert.
Damian Dovarganes, Keystone
Ein Mädchen zeigt Journalisten die Kleider, welche sie getragen hat, als der Treibstoff über der Schule abgelassen wurde.
Ein Mädchen zeigt Journalisten die Kleider, welche sie getragen hat, als der Treibstoff über der Schule abgelassen wurde.
Damian Dovarganes, Keystone
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Die Zeitung berichtete unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher, zwei Klassen der Grundschule in Cudahy südlich der Stadtgrenze von Los Angeles seien zu dem Zeitpunkt ausserhalb des Schulgebäudes gewesen. Die Feuerwehr bestätigte, dass Kerosin die Gesundheitsprobleme ausgelöst habe. Mehr als 70 Feuerwehrleute und Sanitäter seien vor Ort gewesen.

SDA/chk

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