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Zahl der Zika-Fälle in Florida steigt

Florida meldet erste Zika-Infektionen durch Mückenstiche. Die Behörden warnen Schwangere vor Reisen in die befallenen Gebiete Miamis.

Im Kampf gegen Zika: Ein Kammerjäger bekämpft Mücken in der Nähe einer Schule in Wynwood, Miami. (1. August 2016)
Im Kampf gegen Zika: Ein Kammerjäger bekämpft Mücken in der Nähe einer Schule in Wynwood, Miami. (1. August 2016)
AP/Alan Diaz, Keystone

Nach einem Anstieg der Zika-Übertragungen durch Mückenstiche hat Floridas Gouverneur Rick Scott einen Notfalleinsatz der US-Gesundheitsbehörde CDC beantragt. Das Notfallteam soll bei der Untersuchung und der Eindämmung der Neuansteckungen helfen. Die CDC warnt schwangere Frauen, nicht in die vom Virus befallenen Gebiete Miamis zu reisen. Dort lebende Schwangere sollen entsprechende Vorkehrungen gegen Mückenstiche und eine Übertragung des Virus durch Geschlechtsverkehr treffen.

Nachdem das Zika-Virus in der vergangenen Woche in den USA erstmals nachweislich durch Mücken übertragen worden war, sei die Zahl der so infizierten Menschen nun allem Anschein nach bereits auf 14 gestiegen, teilte Scott am Montag mit. In der vergangenen Woche waren es nur vier Infizierte gewesen, nun seien zehn neue Fälle bekannt geworden, alle in einem kleinen Gebiet im Norden der Metropole Miami.

Vor allem in Mittel- und Südamerika verbreitet

Zuvor hatten sich Menschen in den USA nur bei Reisen in von Zika betroffene Regionen sowie beim Sex mit einem infizierten Partner angesteckt. Gesundheitsexperten hatten aber schon länger befürchtet, dass Mücken, die das Virus in sich tragen, die USA erreichen und seine Ausbreitung somit deutlich vergrössern könnten.

Das Zika-Virus ist bislang vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik verbreitet, wo es hauptsächlich durch Mücken übertragen wird. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika bei einer Infektion von Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen und weitere neurologische Schäden auslösen kann.

SDA/mch

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