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Tödlicher Anschlag auf den Philippinen

Bei der Detonation eines Sprengsatzes in einem Bus im Süden der Philippinen starben am Donnerstag mindestens acht Menschen. Als Täter stehen muslimische Extremisten unter Verdacht.

Zehn Menschen wurden nach Behördenangaben mit Verletzungen in nahe gelegene Spitäler gebracht. In dem Bus seien mehr als 50 Reisende gewesen, sagte Polizeichef Gil Meneses. Die Explosion ereignete sich den Angaben zufolge in einem Gepäckfach im hinteren Teil des Dachs des Busses. Polizisten und Soldaten bargen die Verletzten aus dem Wrack und befragten die Überlebenden.

Militärsprecher Oberstleutnant Randolph Cabangbang erklärte, es werde vermutet, dass die al-Khobar-Bande hinter der Explosion stecke. Der Bande gehören Kriminelle und ehemalige muslimische Extremisten an. Sie sollen schon früher Bombenanschläge auf Unternehmen verübt haben, die sich weigerten, Schutzgeld zu zahlen. Auch das Busunternehmen soll erpresst worden sein.

Immer wieder blutige Anschläge

Im April vergangenen Jahres waren bei zwei Explosionen sechs Menschen verletzt worden. Im Februar des gleichen Jahres wurden bei einem Anschlag auf ein Busterminal fünf Menschen getötet. In der Hauptstadt ging bei der Börse am Donnerstag eine Bombendrohung ein. Der Handel wurde eingestellt, um das 36-stöckige Gebäude zu durchsuchen.

Al-Khobar steht in den Vereinigten Staaten auf der Liste der weltweiten Terrororganisationen. Im Süden der Philippinen kämpfen seit Jahrzehnten auch muslimische Rebellen gegen die Regierung und die staatlichen Behörden.

dapd/raa

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