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Tierquälerei: «Das Schlimmste, das ich je gesehen habe»

In einem kalifornischen Industriegebiet hat eine Tierschutzorganisation fast 2000 verwahrloste Tiere entdeckt. 1000 Vögel, Fische und Schlangen sind verendet.

«Entsetzliche Zustände»: Ein im Käfig verstorbener Vogel, der auf dem Industriegebiet in Montclair, Kalifornien, entdeckt wurde. (4. August 2017)
«Entsetzliche Zustände»: Ein im Käfig verstorbener Vogel, der auf dem Industriegebiet in Montclair, Kalifornien, entdeckt wurde. (4. August 2017)
Terry Pierson/Los Angeles Daily News via AP, Keystone

Die Polizei im US-Bundesstaat Kalifornien hat fast 2000 verwahrloste Tiere in einem Industriegebiet bei Los Angeles entdeckt. Die Hälfte der Tiere – neben Hühnern, Papageien, Sittichen und anderen exotischen Vögel auch Schlangen und – war bereits tot, wie die Polizei und Tierschützer mitteilten.

Die Beamten waren demnach am Freitag im Zuge einer anderen Ermittlung in das Industriegebiet in Montclair gefahren. Weil sie aus einer Lagerhalle Tiergeräusche hörten und «Verwesungsgeruch» wahrnahmen, besorgten sich die Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Tierschutzorganisation Humane Society sprach von «entsetzlichen Zuständen» in der Halle. Die Tiere hätten weder Wasser noch Nahrung noch ausreichend frische Luft gehabt. «Es war das schlimmste, was ich in den neun Jahren, seit ich Mitglied bin, gesehen habe», sagte die Tierschützerin Silvia Lemos dem Fernsehsender ABC.

Nach Angaben des Polizeisprechers lagen einige der toten Tiere in Käfigen, andere lebten inmitten von Fäkalien und Kadavern. Der Gestank sei «grauenhaft» gewesen, sagte der Sprecher. Gegen den Besitzer der Lagerhalle, der bereits wegen anderer Vorwürfe in Haft sitzt, wird nun auch wegen Tierquälerei ermittelt.

AFP/foa

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