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Südkorea entzieht Kelley ihren diplomatischen Titel

Die in die Petraeus-Affäre verwickelte Jill Kelley darf sich nicht mehr Honorarkonsulin nennen. Es sei nicht mehr «wünschenswert», dass die 37-Jährige ihren Verpflichtungen für Südkorea nachkomme.

Hatte die Affäre um Ex-CIA-Chef Petraeus ins Rollen gebracht: Die 37-jährige Jill Kelley.
Hatte die Affäre um Ex-CIA-Chef Petraeus ins Rollen gebracht: Die 37-jährige Jill Kelley.
Keystone

Südkorea entzieht der US-Bürgerin Jill Kelley, die im Mittelpunkt der Affäre um Ex-CIA-Chef David Petraeus steht, ihren Titel der Honorarkonsulin. Wegen des Skandals sei es nicht länger «wünschenswert», dass die 37-Jährige ihren Verpflichtungen als Honorarkonsulin für Südkorea nachkomme, sagte ein Vertreter des Aussenministeriums in Seoul der Nachrichtenagentur AFP.

Kelley hatte die aussereheliche Affäre von Petraeus und seiner Biografin Paula Broadwell ins Rollen gebracht, als sie das FBI wegen Droh-Mails einschaltete, in der ihr ein sexuelles Interesse an dem damaligen CIA-Chef vorgeworfen wurde. Die E-Mails wurden offenbar von Broadwell verschickt. Im Rahmen der Ermittlungen stiess die Bundespolizei FBI zudem auf einen «möglicherweise unangebrachten» E-Mail-Austausch zwischen Kelley und dem Oberkommandierenden der Afghanistan-Truppen, US-General John Allen. Dieser bestreitet, eine Affäre mit Kelley gehabt zu haben. Petraeus war wegen des Skandals am 9. November zurückgetreten.

AFP/mw

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