Soldatin stirbt bei Helikopterabsturz in Deutschland

In Niedersachsen hat sich ein Unfall mit einem Militärhelikopter ereignet. Beide Insassen waren erfahrene Piloten.

Rettungskräfte bei der Unfallstelle in Niedersachsen. Die verstorbene Pilotin hatte 450 Flugstunden absolviert. Bild: Friedemann Vogel/EPA/Keystone

Rettungskräfte bei der Unfallstelle in Niedersachsen. Die verstorbene Pilotin hatte 450 Flugstunden absolviert. Bild: Friedemann Vogel/EPA/Keystone

Beim Absturz eines Helikopters der deutschen Bundeswehr in Niedersachsen ist eine Soldatin ums Leben gekommen. Ein Soldat, der sich ebenfalls an Bord befunden habe, sei verletzt ins Spital gekommen, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Montag.

Beide Piloten seien erfahren und umfassend ausgebildet gewesen auf dem Helikopter des Typs EC 135 von Eurocopter. Sie hatten von der Leyen zufolge je 450 Flugstunden absolviert und befanden sich in der Weiterbildung zum Fluglehrer.

Die Absturzursache sei bislang vollkommen unklar. Die Bundeswehr verfüge über 14 Maschinen, von denen elf immer einsatzbereit seien. Die Wartung sei mit Airbus vertraglich geregelt.

Der Heeres-Helikopter gehört zum Internationalen Helikopter-Ausbildungszentrum in Bückeburg. Er stürzte nach Angaben des Verteidigungsministeriums nahe dem Ort Dehmkerbrock ab. Am Montag vergangener Woche war beim Zusammenstoss von zwei Eurofighter-Jets während eines Übungsflugs über Mecklenburg-Vorpommern ein Pilot getötet worden.

oli/sda

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