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Sohn muss mitansehen, wie Lawine seinen Vater begräbt

Im Skigebiet von Obersaxen hat sich eine Lawine gelöst und einen 53-Jährigen verschüttet, der mit seinem Sohn ausserhalb der Piste unterwegs war.

Lawinendrama in Obersaxen im Bündner Oberland: Piz Sezner (m.) (Bild: Wikipedia)
Lawinendrama in Obersaxen im Bündner Oberland: Piz Sezner (m.) (Bild: Wikipedia)

Ein Vater und sein Sohn waren im Skigebiet Mundaun, unterhalb vom Piz Sezner, ausserhalb der Piste auf Snowboards unterwegs, als sich eine Lawine löste und den 53-jährigen Vater unter sich begrub. Der Mann aus dem Kanton Zürich konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Vater und sein 17-jähriger Sohn waren im Skigebiet von Obersaxen von der Bergstation der Sesselbahn «Sezner» etwa 200 Meter zu Fuss Richtung Piz Mundaun gegangen. Laut Angaben der Kantonspolizei Graubünden stieg der Vater zuerst in die Tiefschnee-Abfahrt ein, der Sohn folgte kurz darauf.

Tod auf der Unfallstelle

Dabei löste sich unterhalb des Piz Sezner (2310 Meter über Meer) plötzlich die Lawine vom Hang, die Vater und Sohn mitriss, wobei der Jugendliche nicht verschüttet wurde. Der Sohn suchte daraufhin vergeblich nach seinem Vater.

Wintersportler auf dem Sessellift in der Nähe des Unfallortes hatten den Vorfall beobachtet und die Rettung alarmiert. Eine Viertelstunde später wurde der Verschüttete durch Mitarbeiter der Bergbahnen Mundaun sowie weitere Hilfskräfte aus den Schneemassen befreit.

Trotz sofortiger Reanimation verstarb der 53-jährige Boarder noch auf der Unfallstelle. Zur Betreuung des Sohnes wurde das Care Team Grischun aufgeboten.

SDA/nag

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