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Sex-Affäre: Ribéry und Benzema freigesprochen

Die beiden französischen Fussballstars waren wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten angeklagt worden.

Soll als 17-Jährige Sex mit zwei Fussballstars gehabt haben: Zahia Dehar mit Karim Benzema (links) und Frank Ribéry.
Soll als 17-Jährige Sex mit zwei Fussballstars gehabt haben: Zahia Dehar mit Karim Benzema (links) und Frank Ribéry.
AFP
Wurde durch die Affäre in Frankreich berühmt: Zahia Dehar bei einem Auftritt vor einigen Tagen. (23. Januar 2014)
Wurde durch die Affäre in Frankreich berühmt: Zahia Dehar bei einem Auftritt vor einigen Tagen. (23. Januar 2014)
AFP
Im letzten Sommer eröffnete Dehar in Paris ihre eigene Boutique: Das Schaufenster am Eröffnungstag. (3. Juli 2013)
Im letzten Sommer eröffnete Dehar in Paris ihre eigene Boutique: Das Schaufenster am Eröffnungstag. (3. Juli 2013)
AFP
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Ein Pariser Gericht sprach heute sowohl Bayern-Spieler Franck Ribéry als auch den Real-Madrid-Stürmer Karim Benzema frei. Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche einen Freispruch für die beiden französischen Nationalspieler gefordert.

Ribéry hat eingeräumt, 2009 in einem Münchener Luxushotel Sex mit der damals 17-jährigen Prostituierten Zahia Dehar gehabt zu haben. Er will ihr wahres Alter aber nicht gekannt haben. Die Staatsanwaltschaft argumentierte während des Prozesses, es könne Ribéry unmöglich das Gegenteil nachgewiesen werden. In Frankreich liegt die Höchststrafe für Sex mit einer minderjährigen Prostituierten bei drei Jahren Haft und 45'000 Euro.

Zweifel an Aussage der Prostituierten

Benzema wies zurück, 2008 mit der jungen Frau bezahlten Sex gehabt zu haben. Die Staatsanwaltschaft sah es als «zumindest zweifelhaft» an, dass die junge Frau wirklich Sex mit Benzema gehabt habe, wie sie ausgesagt hatte.

In dem Prozess wurde auch Ribérys Schwager freigesprochen, der sich ebenfalls wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten verantworten musste. Fünf wegen Zuhälterei Angeklagte wurden dagegen schuldig gesprochen und zu Strafen zwischen drei Monaten Haft auf Bewährung und einem Jahr Gefängnis verurteilt.

AFP/ldc

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