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Schweizerin in Mailand vergewaltigt

Eine junge Tessinerin lebte in der norditalienischen Stadt auf der Strasse und galt als vermisst. Nun wurde sie offenbar vergewaltigt. Die Polizei hat zwei Männer verhaftet.

Eine 21-jährige Schweizerin ist am späten Dienstagabend in Mailand vergewaltigt worden. Als mutmassliche Täter gelten zwei Rumänen im Alter von 36 und 24 Jahren. Sie wurden inzwischen festgenommen. Die junge Frau sei noch in der Nacht in einem Spital behandelt worden, meldeten am mehrere italienische Nachrichtenagenturen. Der Vorfall sorgte für Schlagzeilen in den italienischen und Tessiner Medien.

Gemäss ersten Abklärungen stammt die Frau aus dem Tessin. Sie soll unter kognitiven Störungen leiden und bereits über einen gewissen Zeitraum in Mailand auf der Strasse gelebt haben. Offenbar galt sie im Tessin als vermisst, wie die italienische Polizei im Rahmen einer Medienkonferenz mitteilte.

Im Auto verschleppt

Den Berichten zufolge ist die Schweizerin am Dienstagabend von zwei rumänischen Arbeitern im Stadtzentrum von Mailand angesprochen worden. Sie habe sich überreden lassen, mit ihnen in ein Auto zu steigen. Die Männer seien daraufhin mit der Frau in eine abgelegene Zone am Stadtrand gefahren, wo sie sich brutal an ihr vergingen.

Anschliessend liessen sie die 21-Jährige wieder laufen. Ein Passant entdeckte die unter Schock stehende Frau an einer Strasse und alarmierte die Polizei. Eine Fahndung nach den mutmasslichen Tätern verlief erfolgreich.

SDA/mw

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