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Schottland pflanzt 22 Millionen Bäume im Jahr

Das ehrgeizige Aufforstungsprogramm soll dem Klimawandel entgegenwirken und die Forstwirtschaft unterstützen.

Förster Bruce Spalding: Er pflanzt bis zu 2’000 Bäume pro Tag. Video: Tamedia

Noch vor hundert Jahren waren nur noch fünf Prozent der Fläche Schottlands mit Wald bedeckt. Grund dafür waren massive Rodungen für landwirtschaftliche und infrastrukturelle Zwecke. Inzwischen macht der Wald in Schottland wieder 19 Prozent aus, aber die Regierung möchte mehr. Bis 2032 sollen 21 Prozent des Landes bewaldet sein. Um das Ziel zu erreichen, wird in Schottland hart gearbeitet. Allein 2018 wurden rund 22 Millionen Bäume gepflanzt.

Mit der Aufforstung will Schottland auf den Klimawandel reagieren. Laut Regierung konnten 2018 durch das Programm rund neun Tonnen Kohlenstoff aus der Luft gefiltert werden. Die neu gepflanzten Bäume sollen zudem vor Überschwemmungen schützen. Durch die Klimaveränderung kämpft Schottland verstärkt mit extremen Wetterbedingungen und Hochwasser.

Neben den positiven Auswirkungen auf die Umwelt erhofft sich die schottische Regierung auch Vorteile für die Wirtschaft. Laut Prognosen der lokalen Forstbehörde wird der Holzbedarf in Schottland in den nächsten Jahrzehnten stark steigen. Deshalb sollen bereits jetzt Vorräte angelegt werden, um darauf reagieren zu können.

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