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Sandy verursacht in New York Kosten von 42 Milliarden Dollar

Die Schäden des verheerenden Wirbelsturms liegen im Bundesstaat an der Ostküste weit höher als zuerst angenommen. Stadt und Staat New York beantragen nun in Washington Hilfsgelder.

Sandy verursachte Schäden in Milliardenhöhe: Zerstörte Uferpromenade in Queens, New York. (24. November 2012)
Sandy verursachte Schäden in Milliardenhöhe: Zerstörte Uferpromenade in Queens, New York. (24. November 2012)
Reuters

Der Wirbelsturm Sandy hat im US-Staat New York Kosten von bis zu 42 Milliarden Dollar verursacht. Der Gouverneur des Staates New York, Andrew Cuomo, sagte gestern, die Summe enthalte 32 Milliarden Dollar für verursachte Schäden und Aufräumkosten.

Weitere neun Milliarden Dollar müssten für vorbeugende Massnahmen ausgegeben werden. Gestern traf sich Cuomo mit einer Delegation von Kongressabgeordneten des Staates, um die neuen Schadenszahlen zu besprechen.

In Washington Hilfe beantragen

Der Bürgermeister der Stadt New York, Michael Bloomberg, der an dem Treffen teilnahm, sagte, allein in der Metropole beliefen sich die Schäden auf 19 Milliarden Dollar.

Der Wert liegt über vorherigen Schätzungen. Sowohl die Stadt als auch der Staat New York wollen nun bei der Zentralregierung in Washington Hilfsgelder beantragen. Sandy zog Ende Oktober über die Ostküste der USA hinweg.

Freiheitsstatue beschädigt

Teile von New York wurden bei dem Unwetter überflutet, U-Bahn-Linien unter Wasser gesetzt. Der Wirbelsturm beschädigte Zehntausende Häuser in der Millionenstadt, einige Gegenden waren tagelang ohne Strom.

Auch die Freiheitsstatue wurde in Mitleidenschaft gezogen. Das Wahrzeichen hatte im Oktober gerade erst nach einjähriger Renovierung für Besucher geöffnet und ist wegen der Sturmschäden nun erneut geschlossen. Nach Behördenangaben von gestern wird die Freiheitsstatue frühestens 2013 wieder zugänglich sein.

Riesenforderungen an Versicherungen

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re teilte gestern mit, dass auf die Versicherungen wegen Sandy Forderungen in Höhe von 20 bis 25 Milliarden Euro zukommen würden. Die Swiss Re selbst rechne damit, dass sie umgerechnet knapp 700 Millionen Euro zahlen müsse.

Die Risikoanalyse-Firma AIR Worldwide bewertete die Kosten, die wegen der Sandy-Sturmschäden auf die Versicherungen zukommen würden, unterdessen auf 16 bis 22 Milliarden Dollar.

SDA/chk

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