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Roma mussten illegalen Standplatz räumen

Eine grosse Roma-Gruppe musste heute ihr Lager in der Nähe des Waadtländer Militärflugplatzes Payerne verlassen. Den Fahrenden wurden zwei alternative Standorte angeboten.

«Wir waren sehr strikt», sagt der Waadtländer Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel: Polizeiwagen beim Roma-Camp in Payerne. (Bild: Philippe Maeder, «Tribune de Genève»)
«Wir waren sehr strikt», sagt der Waadtländer Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel: Polizeiwagen beim Roma-Camp in Payerne. (Bild: Philippe Maeder, «Tribune de Genève»)

Die Waadtländer Kantonspolizei hat heute dafür gesorgt, dass eine Gruppe Roma mit rund 50 Wohnwagen ihren illegalen Standplatz in der Nähe des Flughafens Payerne VD verlässt. Nach einigen Diskussionen räumte die Gruppe schliesslich gegen Mittag das Feld.

Die Polizei und Pierrette Roulet-Grin, die für den Kanton Waadt als Mediatorin amtet, hätten den Roma ein Ultimatum gestellt, sagte Jean-Christophe Sauterel, Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei, zur Nachrichtenagentur SDA.

Rennaz oder Martigny

Damit bestätigte er Internet-Meldungen mehrerer Medien. «Wir waren sehr strikt», sagte er. Laut dem Polizeisprecher waren knapp zehn Polizisten im Einsatz.

Als Alternativen wurden den Fahrenden die offiziellen Standplätze in Rennaz VD und Martigny VS angeboten. «In Rennaz ist Platz für rund 50 Wagen», sagte Sauterel.

(SDA)

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