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Präsident schickt seine Kinder in den Kampf-Käfig

Der von Russland eingesetzte Herrscher der autonomen Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat seine Söhne in einer martialischen Show auftreten lassen.

Ohne Helm im Ring: Screenshot von der TV-Übertragung. (Bild: twitter.com/SobiNewsCom)
Ohne Helm im Ring: Screenshot von der TV-Übertragung. (Bild: twitter.com/SobiNewsCom)

Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow hat seine kleinen Söhne in einer Kampfsportveranstaltung auf Gleichaltrige losgehen lassen. Kadyrows zehnjähriger Sohn Achmad schlug seinen Gegner in einem Käfig unter dem Gejohle Erwachsener k.o. Auch seine jüngeren Brüder Eli und Adam gewannen ihre Schaukämpfe.

Die Veranstaltung für Gemischte Kampfkünste fand am Rande von Kämpfen Erwachsener in Grosny statt und wurde vom Fernsehen der autonomen russischen Republik übertragen.

Inakzeptabel und gefährlich

Der Chef der russischen Kampfkunst-Union, Fedor Emelianenko, nannte den Kampf inakzeptabel und gefährlich. «Das waren Kinder, acht Jahre alt, die sich vor glücklichen Erwachsenen geprügelt haben», sagte er. Die Jungen hätten ohne Helme gekämpft. Das gehe auf Kosten der Gesundheit.

Kinder unter zwölf Jahre sollten überhaupt keine solchen Kämpfe bestreiten. Kadyrow, der am Mittwoch für eine neue Amtszeit vereidigt wurde, verbreitete dagegen Videos von Kämpfen seiner Söhne. Der 40-Jährige soll schon einem Minister Prügel angeboten haben, der nicht seiner Meinung war.

SDA/nag

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