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Mann köpft und zerschneidet Leichen

In Japan hat ein 27-Jähriger mehrere Menschen getötet. Neun Opfer hat er zerstückelt, um Beweismaterial zu verstecken.

Grausiger Fund in Japan: Polizei findet Leichenteile in Kühlkisten. (Video: Tamedia/AFP)

Grausiger Fund in Japan: Die Polizei hat die teils zerstückelten Leichen von neun Menschen in der Wohnung eines jungen Mannes gefunden. Wie japanische Medien am Dienstag unter Berufung auf die Polizei meldeten, befanden sich die Leichenteile in Kühlkisten und waren mit Katzenstreu bedeckt.

Bei zwei Toten waren demnach die Köpfe abgetrennt worden, diese befanden sich in einer Kühlbox. Die Polizei bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag, der 27-jährige Bewohner der Wohnung in Zama im Süden von Tokio sei festgenommen worden.

Leichenteile in Kühlkisten: Die Wohnung des 27-jährigen mutmasslichen Täters. (31. Oktober 2017)
Leichenteile in Kühlkisten: Die Wohnung des 27-jährigen mutmasslichen Täters. (31. Oktober 2017)
Kyodo News, Keystone
Die Polizei inspiziert in Zama südlich von Tokio eine Wohnung. (31. Oktober 2017)
Die Polizei inspiziert in Zama südlich von Tokio eine Wohnung. (31. Oktober 2017)
Kyodo News, Keystone
Der mutmassliche Täter und ein Opfer haben sich offenbar über eine Suizid-Website gefunden. (31. Oktober 2017)
Der mutmassliche Täter und ein Opfer haben sich offenbar über eine Suizid-Website gefunden. (31. Oktober 2017)
Toru Yamanaka, AFP
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Der junge Mann gestand dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NHK zufolge, er habe die neun Menschen ermordet und «die Leichen bearbeitet, um die Beweisstücke zu verstecken». Der Festgenommene habe geschildert, wie er den Leichen das Fleisch von den Knochen geschnitten und Organe abgetrennt habe, um sie in den Müll zu werfen.

Laut Jiji Press sagte der 27-Jährige weiter, er habe die Toten in seinem Badezimmer zerstückelt. In der Wohnung sei eine Säge gefunden worden. Die Zeitung «Sankei Shimbun» zitierte einen Nachbarn, der von seltsamen Gerüchen im Umfeld der Wohnung berichtete. «Ich dachte, das sei der Geruch von Müll», sagte er.

Webseite über Suizide

Die Polizei hatte nach einer verschwundenen 23-jährigen Frau gesucht, als sie eine Verbindung der Vermissten zu dem 27-jährigen Verdächtigen aufdeckte. Die Japanerin habe im Kurzbotschaftendienst Twitter nach jemandem gesucht, «um mit mir zu sterben», wie die Tageszeitung «Sankei Shimbun» berichtete. Anderen Medien zufolge waren die beiden über eine Website über Suizide in Kontakt getreten.

Die junge Frau war seit dem 21. September verschwunden, ihr älterer Bruder meldete sie aber erst am Dienstag als vermisst, wie die «Asahi Shimbun» berichtete.

SDA/chk

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