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Polizei fahndet mit Strassensperren nach Lausanner Ausbrechern

Fünf aus einem Gefängnis bei Lausanne entwichene Häftlinge befinden sich immer noch auf der Flucht. Inzwischen konnte die Polizei klären, wie den Männern die Flucht gelang.

Auf der Jagd nach den Flüchtigen: Eine Strassensperre der Polizei bei einer Autobahneinfahrt in Lausanne. (14. Mai 2013)
Auf der Jagd nach den Flüchtigen: Eine Strassensperre der Polizei bei einer Autobahneinfahrt in Lausanne. (14. Mai 2013)
Keystone
Auch in der Nähe der Kasernen errichtet die Polizei Strassensperren. (14. Mai 2013)
Auch in der Nähe der Kasernen errichtet die Polizei Strassensperren. (14. Mai 2013)
24 Heures
Das Gefängnis ist auf 100 Insassen ausgerichtet. Wegen chronischer Überbelegung wurde die Kapazität in den letzten Jahren aber auf 168 Plätze erhöht. (Archiv)
Das Gefängnis ist auf 100 Insassen ausgerichtet. Wegen chronischer Überbelegung wurde die Kapazität in den letzten Jahren aber auf 168 Plätze erhöht. (Archiv)
ARC/Jean-Bernard Sieber
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Fünf Häftlinge sind am Dienstagmorgen aus dem Gefängnis Bois-Mermet nahe der Stadt Lausanne ausgebrochen. Trotz einer umfangreichen Fahndung blieben die Ausbrecher und ihre drei Komplizen zunächst flüchtig.

Zu dem Ausbruch kam es gegen 10.20 Uhr. Die Häftlinge hätten dabei Hilfe von aussen bekommen: Drei maskierte Männer seien über den Fussballplatz zum Gefängnis gelangt. Sie seien auf die Umgebungsmauer geklettert und hätten von dort eine Tasche in den Innenhof des Gefängnisses geworfen, sagte Jean-Christophe Sauterel, Sprecher der Waadtländer Kantonspolizei, der Nachrichtenagentur SDA.

Falsche Waffe

In der Tasche befanden sich eine Schneidezange sowie eine Faustfeuerwaffe. Bei der Waffe handelte es sich um eine Imitation, wie sich später herausstellte.

Zum Zeitpunkt dieser Aktion befanden sich etwa 30 Häftlinge im Gefängnishof. Fünf von ihnen hätten flüchten können. Ein sechster Häftling sei von den Aufsehern festgehalten worden, nachdem diese nicht mehr mit der Waffe bedroht worden seien.

Die fünf Häftlinge und ihre drei Komplizen seien sehr gut organisiert gewesen und entschlossen vorgegangen. Sie seien mit zwei Fahrzeugen geflüchtet. Trotz der eingeleiteten Grossfahndung konnten sie zunächst nicht wieder ergriffen werden.

SDA/mw

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