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Obergefreiter mit Meningokokken-Infekt im Spital

In einer Rekrutenschule der Elektronischen Kriegsführung im bernischen Linden erkrankte ein Armeeangehöriger an einer Meningokokken-Infektion.

Meningokokken-Infekt in der Schweizer Armee: Gesundheitstest bei einem Rekruten. (Archivfoto)
Meningokokken-Infekt in der Schweizer Armee: Gesundheitstest bei einem Rekruten. (Archivfoto)
Keystone

Ein Obergefreiter der Schweizer Armee hat in einer Rekrutenschule im bernischen Linden einen Meningokokken-Infekt erlitten. Er befindet sich in nicht kritischem Zustand im Spital. Die anderen Armeeangehörigen in der Kaserne erhalten prophylaktisch ein Antibiotikum.

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) teilte gegen Abend mit, die Rekruten könnten wie geplant am Samstagvormittag in den Wochenendurlaub. Der Erkrankte befindet sich seit Dienstag im Spital. Am Freitag wurde die Ursache klar.

Kantonsarzt für ziviles Umfeld zuständig

Meningokokken-Erkrankungen werden laut Informationen auf der Internetseite des Bundesamts für Gesundheit von Bakterien hervorgerufen. 10 bis 15 Prozent der europäischen Bevölkerung tragen sie im Nasen-Rachen-Raum, ohne zu erkranken.

Die Krankheit kann milde verlaufen. Gelangen die Bakterien jedoch durch die Schleimhaut ins Blut, kann es zu schweren Erkrankungen wie Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung (Meningitis) kommen.

In der Kaserne Jassbach bei Linden befindet sich eine Rekrutenschule der Elektronischen Kriegsführung. Sie hat einen Bestand von 129 Rekruten und 32 Kadern. Der zuständige Kantonsarzt sorgt für Massnahmen im zivilen Umfeld des Erkrankten.

SDA/kle

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