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Norweger funktionieren Telefonzellen um

Alle 100 verbliebenen Telefonzellen sollen in Norwegen in Lesekioske umgebaut werden. Die ersten Lesestationen sind eröffnet worden.

Aus der Mode gekommen: Umfunktionierte Telefonzelle in Oslo. (13. Dezember 2019)
Aus der Mode gekommen: Umfunktionierte Telefonzelle in Oslo. (13. Dezember 2019)
Trond Reidar Teigen, Keystone
Weil die unter Denkmalschutz stehenden Zellen nicht abgerissen werden dürfen, haben sie die Norweger einfach umgebaut.
Weil die unter Denkmalschutz stehenden Zellen nicht abgerissen werden dürfen, haben sie die Norweger einfach umgebaut.
Trond Reidar Teigen, Keystone
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Die Norweger funktionieren ihre aus der Mode gekommenen Telefonzellen in kleine Büchereien um. Kulturministerin Trine Skei Grande weihte diese Woche erste offizielle Lesestation dieser Art am Solli-Platz in Oslo ein – passenderweise nicht weit entfernt von der Nationalbibliothek.

«Eine tolle Initiative, die es den Menschen hoffentlich einfacher macht, Bücher zu lesen», schrieb die Ministerin in ihrer Instagram-Story dazu. In nächster Zeit sollen alle 100 verbliebenen Telefonzellen im Land in solche sogenannten Lesekioske umgebaut werden.

Wie anderswo auf der Welt sind Telefonzellen in Norwegen im Zeitalter von Handys und Smartphones fast obsolet geworden. Die 100 verbliebenen Zellen im Land stehen jedoch unter Denkmalschutz und dürfen deshalb äusserlich nicht verändert werden. Das gilt allerdings nicht für das Innere, in dem nun künftig Bücher zum Tauschen ausliegen sollen.

SDA/chk

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