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Neuschnee sorgt für Unfälle und Lawinengefahr

Im westlichen Wallis herrscht derzeit eine kritische Lawinensituation. Insbesondere in der Zentralschweiz kam es wegen des Schnees zu zahlreichen Unfällen.

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Totalschaden: In Goldau SZ kollidierte ein Personenwagen mit einem Linienbus. (29. Januar 2015)
Totalschaden: In Goldau SZ kollidierte ein Personenwagen mit einem Linienbus. (29. Januar 2015)
Peter Schärer/Newspictures

Im westlichen Wallis besteht grosse Lawinengefahr, das entspricht der zweithöchsten Warnstufe, wie dem Lawinenbulletin des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) zu entnehmen ist. Mit Neuschnee und starkem Wind entstehen grosse Triebschneeansammlungen, die sehr störanfällig sind.

Schon einzelne Wintersportler können sehr leicht Lawinen auslösen, warnt das Lawineninstitut. Es sind kleine bis mittlere spontane Lawinen zu erwarten. Die Lawinen können aber stellenweise den schwachen Altschnee mitreissen und vereinzelt gross werden. Touren erforderten deshalb grosse Vorsicht und Zurückhaltung.

Speziell ist die Situation im Jura, wo erhöhte Lawinengefahr nur an wenigen Tagen und an wenigen Orten herrscht. Dann sollte sie aber nicht unterschätzt werden, warnt das SLF. Im Jura wird nur eine Gefahrenstufe publiziert, wenn diese als erheblich oder höher eingeschätzt wird. Das trifft derzeit zu, ist aber insgesamt nur an rund fünf Tagen in einem Winter der Fall.

Zahlreiche Unfälle in der Zentralschweiz

Auch im Strassenverkehr sorgt der Neuschnee für Unannehmlichkeiten. Er hat insbesondere auf den Zentralschweizer Strassen zu zahlreichen Unfällen geführt. Hauptsächlich blieb es bei Blechschäden, in Hellbühl LU musste eine 64-jährige Frau verletzt ins Spital gebracht werden. Sie kam auf der Hellbühlstrasse ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.

Wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern mitteilte, kam es im Kanton Luzern weiter in Buttisholz, Emmen, Geuensee, Knutwil, Ruswil, Sempach und auf der A2 zu Unfällen. Mehrere Strassen mussten vorübergehend gesperrt werden.

Beträchtlicher Sachschaden

Im Kanton Nidwalden haben sich auf der schneebedeckten A2 zwei Unfälle ereignet. In Buochs verlor ein Autofahrer die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Leitplanke. In Beckenried geriet ein Auto ins Schleudern und fuhr in eine Mauer. Beide Lenker zogen sich leichte Verletzungen zu, an den Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.

Im Kanton Schwyz kam es gleich zu sechs Verkehrsunfällen. Verletzt wurde niemand. Die Strasse zwischen Goldau und Steinerberg musste laut Polizei kurz nach 8 Uhr für mehrere Stunden gesperrt werden, weil ein Auto mit einem Linienbus kollidiert war. Am Auto entstand Totalschaden, im Bus sassen keine Passagiere.

(SDA)

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