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Neil Armstrongs Asche liegt nun im Atlantik

Mit militärischen Ehren ist der erste Mensch auf dem Mond auf hoher See bestattet worden. Auch prominente Kollegen Armstrongs waren dabei.

Würdevoller Abschied: Armstrongs Asche wurde vom US- Lenkwaffenkreuzer «USS Philippine Sea» aus in den Atlantik gestreut. (14. September 2012)
Würdevoller Abschied: Armstrongs Asche wurde vom US- Lenkwaffenkreuzer «USS Philippine Sea» aus in den Atlantik gestreut. (14. September 2012)
Keystone

Mit einer feierlichen Zeremonie ist der verstorbene US-Astronaut Neil Armstrong auf hoher See bestattet worden. Seine Asche wurde gestern vom US- Lenkwaffenkreuzer «USS Philippine Sea» aus in den Atlantik gestreut, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Familie und Kollegen waren beim Abschied von Armstrong dabei, der im Jahr 1969 als erster Mensch den Mond betreten hatte.

Die Bestattung fand nach NASA-Angaben mit militärischen Ehren und in Anwesenheit von Armstrongs Witwe Carol statt. Am Donnerstag hatten Vertreter der Raumfahrt, Politiker und die Familie des Verstorbenen im Rahmen einer Trauerfeier in der National Cathedral in Washington gedacht.

Prominente Kollegen anwesend

Wie schon bei der Trauerfeier waren auch bei der Bestattung auf See prominente Kollegen Armstrongs dabei. Zu ihnen zählte Eugene Cernan, der zuletzt den Mond betreten hatte, Michael Collins, der während Armstrongs Mondlandung in der Mondfähre in der Umlaufbahn des Erdtrabanten zurückgeblieben war, und Buzz Aldrin, der direkt nach Armstrong den Mond betreten hatte.

Armstrong war am 25. August im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Kommandant der Apollo-11-Mission und Aldrin waren am 21. Juli 1969 auf dem Mond gelandet. Den bedeutenden Moment bedachte Armstrong mit den legendären Worten: «Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein grosser Sprung für die Menschheit.»

(AFP)

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