Zum Hauptinhalt springen

Mandela-Urenkelin: Unfallfahrer soll wegen Totschlags angeklagt werden

Der Fahrer des Wagens, in dem die 13-jährige Zenani Mandela gestern tödlich verunglückte, soll vor Gericht. Die Polizei sagte derweil mehr über den Unfallhergang.

Eine 13 Jahre alte Urenkelin des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Zenani Mandela war nach dem WM-Eröffnungskonzert im Orlando-Stadion in Johannesburg auf dem Weg nach Hause.

Das teilte das Büro des früheren Präsidenten Südafrikas am Freitag mit. Kurze Zeit später gab die Polizei bekannt, dass der Fahrer des Unfallwagens festgenommen worden sei. Der Mann werde möglicherweise wegen Totschlags angeklagt werden, sagte Polizeisprecherin Noxolo Kweza der Nachrichtenagentur AFP.

Wagen überschlug sich

Den Angaben zufolge war Zenani Mandela mit der Ex-Frau des früheren Präsidenten, Winnie Madikizela-Mandela, in dem Fahrzeug, als es sich auf einer Autobahn in Johannesburg überschlug. Der Unfall ereignete sich nach Mitternacht. Unklar war zunächst, ob Winnie Madikizela-Mandela auch verletzt wurde.

Zenani war eine der insgesamt neun Urenkel des ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas. Am Mittwoch hatte sie ihren 13. Geburtstag gefeiert. Der 91-jährige Mandela wollte der Eröffnungsfeier vor dem Auftaktmatch am Freitagabend beiwohnen. Nach dem tragischen Unfalltod seiner Urenkelin werde er womöglich darauf verzichten, teilte sein Büro weiter mit.

dapd/oku

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch