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Männerbrüste für «The Sun»

Das ging nach hinten los: Das britische Boulevardblatt wollte seine Leserinnen animieren, ihre Brüste zu zeigen – und bekam stattdessen haarige Männeransichten.

«The Sun» vs. Twitter (Symbolbild)
«The Sun» vs. Twitter (Symbolbild)
Tim Shaffer, Reuters

Das britische Boulevardblatt «The Sun» wird derzeit mit Bildern von haarigen Männerbrüsten überhäuft – sie hatten quasi darum gebeten. Als die Zeitung am Mittwochvormittag per Twitter einen Aufruf startete, um Leserbilder zu sammeln, hatte sie wahrscheinlich etwas anderes im Sinn.

Auch «The Sun» lebt, wie das beim Boulevard so ist, zumindest teilweise von nackter Haut. So lancierte die Zeitung per Tweet einen Aufruf an die weibliche Leserschaft, Dekolleté-Selfies einzusenden. Zur Veröffentlichung auf der eigenen Website respektive im Blatt, selbstverständlich. Als zusätzlicher Anreiz neben kurzzeitigem Ruhm sollten 1000 britische Pfund (rund 1390 Franken) dienen, die auf eine Gewinnerin warten.

Doch wer sich ein wenig mit Twitter auskennt, ahnt, dass es nicht so kam, wie die Herren von der Regenbogenpresse sich das ausgedacht hatten. Und so erhält «The Sun» jetzt neben empörten Antworten und den Brüsten von Celebrities (ein Twitterer schickte zum Beispiel ein Bild des britischen Premierministers David Cameron am Strand) reihenweise freizügige Aufnahmen von mehr oder weniger haarigen Männerbrüsten.

Dieser Twitter-User machte sich den Umstand zunutze, dass «Tit» im Englischen nicht nur ein Vulgärwort für die (weibliche) Brust darstellt, sondern auch umgangssprachlich für «Idiot» steht. Zu sehen sind der britische Premier Cameron (links) und Londons Bürgermeister Boris Johnson (rechts).

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