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Lokführer wird während Fahrt ohnmächtig

Auf der Fahrt von Bern nach Zürich hat ein Lokführer für einen kurzen Augenblick das Bewusstsein verloren. Dank des sogenannten Totmannpedals hielt der Zug in Olten.

Ein Lokführer hat auf der Fahrt von Bern nach Zürich am frühen Mittwochabend kurz das Bewusstsein verloren. Der Zug hielt dank einer Notfalleinrichtung automatisch beim Bahnhof Olten an. Der Lokführer wurde ausgewechselt, so dass der Zug mit nur 15 Minuten Verspätung weiterfahren konnte.

Wie ein SBB-Sprecher auf Anfrage der sda sagte, wurde der Nothalt dank dem so genannten «Totmannpedal» ausgelöst. Dabei handelt es sich um eine Fläche, auf der der Lokführer seine Füsse abstellt.

Fällt der Druck auf dieses Pedal weg, etwa wegen eines medizinischen Problems, und quittiert der Lokführer dies nicht als Fehlalarm, leitet der Zug automatisch den Bremsvorgang ein. Damit wird verhindert, dass ein Zug führerlos weiterfährt. Wie der Sprecher weiter sagte, wurde der Lokführer zur Kontrolle ins Spital gebracht.

SDA/kpn

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