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Leiche von Fussballer Emiliano Sala identifiziert

Der vermisste argentinische Fussballer ist tot. Dies teilt die britische Polizei mit.

In der Gemeinde Progreso, wo Emiliano Sala aufgewachsen ist, wird in der Sporthalle eine Totenwache abgehalten.
In der Gemeinde Progreso, wo Emiliano Sala aufgewachsen ist, wird in der Sporthalle eine Totenwache abgehalten.
Loic Venance, AFP
Nun wurde darin eine Leiche geborgen.
Nun wurde darin eine Leiche geborgen.
AFP
Strassburgs Mittelfeldspieler Adrien Thomasson beim Heimspiel gegen Bordeaux ein T-Shirt seines Freundes Sala und betet für ihn.
Strassburgs Mittelfeldspieler Adrien Thomasson beim Heimspiel gegen Bordeaux ein T-Shirt seines Freundes Sala und betet für ihn.
Patrick Hertzog, AFP
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Die aus dem abgestürzten Flugzeug im Ärmelkanal geborgene Leiche ist als die des Fussballers Emiliano Sala identifiziert worden. Das teilte die britische Polizei am späten Donnerstagabend mit. Nach einer Untersuchung der Gerichtsmedizin im südenglischen Portland gebe es keine Zweifel mehr.

«Der heute zum Hafen von Portland gebrachte Leichnam wurde (...) formell als der des Profifussballers Emiliano Sala identifiziert», schrieb die Polizei im Kurzbotschaftendienst Twitter. «Die Familien von Herrn Sala und des Piloten David Ibbotson wurden unterrichtet. Wir sind in Gedanken bei ihnen.»

Die Nachricht sorgte in Argentinien für betroffene Reaktionen. Staatschef Mauricio Macri sprach auf Twitter von einer «schmerzhaften Nachricht». Er sprach der Familie, den Freunden und Bekannten Salas sein Beileid aus. Auch der argentinische Fussballverband AFA drückte den Angehörigen des Stürmers sein Beileid aus.

Maschine zwei Wochen verschollen

Die einmotorige Propellermaschine mit dem 28-jährigen Fussballer und dem britischen Piloten war am 21. Januar rund 20 Kilometer nördlich der Kanalinsel Guernsey vom Radar verschwunden. Sala war vom westfranzösischen Nantes aus auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City in Wales.

Die Unglücksmaschine wurde knapp zwei Wochen nach dem Absturz auf dem Grund des Ärmelkanals gefunden. Auf Unterwasserbildern war dann eine Leiche im Inneren des Wracks zu sehen. Bei «schwierigen Bedingungen» wurde sie am Mittwoch geborgen. Die Identität war zunächst unklar.

Der Versuch, auch die Maschine zu bergen, sei wegen schlechter Wetterverhältnisse erfolglos verlaufen, erklärte die Behörde weiter. Da die Wettervorhersagen auch für die nächste Zeit nicht gut seien, sei der schwierige Entscheid getroffen worden, die Gesamtoperation einzustellen.

(SDA)

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