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Gotthard-Sperrung nach Unfall verschlimmert Stau

Der Ferienverkehr führt zu Behinderungen vor dem Gotthard-Tunnel. Ein Unfall verschlimmerte die Situation. Richtung Norden staute sich der Verkehr zeitweise auf 15 Kilometern.

bee/kko
Kilometerlanger Stau: Wer durch den Gotthard reisen will, braucht zurzeit Geduld.
Kilometerlanger Stau: Wer durch den Gotthard reisen will, braucht zurzeit Geduld.
Leser-Reporter 20 Minuten

Nächste Woche beginnt in zehn Kantonen und dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland wieder die Schule. Das beschert der Nord-Süd-Achse eine Rückreisewelle und verstopft die Strassen. Schon am frühen Morgen staute sich der Verkehr vor beiden Gotthard-Tunnelportalen. In den Abendstunden mussten die Ferienheimkehrer auf der A2 bis zu drei Stunden warten. Die Staus waren vorübergehend 15 Kilometer lang.

Ein erster Stau befand sich vor dem Biaschina-Tunnel. Die zweite Blechkolonne stand dann vor dem Tunnelportal in Airolo TI. Der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse sprach in einer Mitteilung von mehreren «Dosierungsabschnitten». Der Biaschina-Tunnel musste aus Sicherheitsgründen immer wieder für kurze Zeit gesperrt werden.

Wohnwagen-Unfall

Die Lage verschlimmert hatte am frühen Abend ein Unfall auf der Fahrspur in Richtung Norden. Auf dem Viadukt zwischen Göschenen UR und Wassen UR verunfallte ein Wohnwagen. Die Autobahn und auch der Gotthard-Tunnel waren deshalb in Richtung Norden rund eine Stunde lang blockiert, wie Viasuisse schrieb.

Um 19 Uhr am Samstag waren die stehenden Kolonnen im Tessin zusammengezählt rund 15 Kilometer lang. Gegen 21 Uhr waren es immer noch 14 Kilometer und mehr als zweieinhalb Stunden Wartezeit, wie es bei Viasuisse auf Anfrage hiess. Personenwagen wurden in Biasca von der A2 auf die Passstrasse umgeleitet.

Derart lange Kolonnen seien aussergewöhnlich, sagte ein Sprecher von Viasuisse der Nachrichtenagentur sda. Reisenden in Richtung Zürich und Basel wurde empfohlen, auf die San-Bernardino-Route auszuweichen.

Auch auf Alternativroute stockte es

Doch auch auf dieser Router, der A13, staute sich der Verkehr auf diversen Abschnitten. Hinzu kam eine technisch Störung im Rofla-Tunnel, weswegen der Verkehr jeweils kurzzeitig angehalten werden muss.

Gemäss Viasuisse muss bis nach Mitternacht mit Wartezeiten gerechnet werden. Auch morgen rechnet der Verkehrsinformationsdienst mit Staus. Vor allem Richtung Norden werden längere Wartezeiten erwartet. Als Alternative stehen diverse Alpenpässe zur Verfügung.

Informationen zum Strassenverkehr finden Sie hier.

(SDA)

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