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Killerwale im Eis gefangen

Ihnen bleibt nur ein Luftloch zum Atmen und nicht mehr viel Zeit: Ein Dutzend Orcas ist unter einer massiven Eisdecke im Nordosten Kanadas eingeschlossen. Die Regierung prüft die Rettung.

Kämpft um sein Leben: Ein im Eis gefangener Killerwal im Nordosten Kanadas holt Luft. (8. Januar 2013)
Kämpft um sein Leben: Ein im Eis gefangener Killerwal im Nordosten Kanadas holt Luft. (8. Januar 2013)
Keystone

Die Bewohner eines kleinen Ortes im äussersten Nordosten Kanadas haben die Regierung um Hilfe bei der Befreiung von einem Dutzend Killerwalen gebeten, die unter einer massiven Eisdecke eingeschlossen sind.

Nach Angaben der Einwohner von Inukjuak in der Provinz Québec drängen sich die Säugetiere um ein einziges – lieferwagengrosses – Loch im Meereis, um Sauerstoff zu bekommen.

Bürgermeister Peter Inukpuk forderte die Regierung auf, mit einem Eisbrecher eine Fahrrinne freizumachen, damit die Killerwale wieder ins offene Meer schwimmen können. Die zuständige Behörde wollte die Lage zuvor aber noch vor Ort prüfen, wie sie am Mittwoch bekannt gab. Möglicherweise waren die Wale von einem plötzlichen Temperaturabfall überrascht worden und deshalb unter dem Meereis eingeschlossen worden.

Die Bewohner von Inukjuak an der Hudson-Bay waren am Dienstag mit Schneemobilen eine Stunde weit zu dem Ort gefahren, wo ein Jäger die gefangenen Tiere entdeckt hatte, und fotografierten die offensichtlich verzweifelten Orcas.

Inmitten des Tumults habe sich auch ein Eisbär dem Loch im Eis genähert und sei von einem Jäger erschossen worden, der sich das Fleisch des Tieres sichern wollte, sagte einer der Bewohner.

dapd/chk

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