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Verheerender Grossbrand in Steckborner Altstadt

Sechs Liegenschaften im Thurgauer Ort standen in Flammen und wurden teilweise komplett zerstört.

Grossaufgebot der Feuerwehr ist vor Ort: Beim Brand in der Altstadt von Steckborn wurden drei Personen leicht verletzt.
Grossaufgebot der Feuerwehr ist vor Ort: Beim Brand in der Altstadt von Steckborn wurden drei Personen leicht verletzt.
Kapo Thurgau

In der Altstadt von Steckborn im Kanton Thurgau ist in der Nacht auf Montag ein Brand ausgebrochen, der inzwischen unter Kontrolle ist. Sechs Liegenschaften wurden teilweise zerstört, 30 Bewohner verloren ihr Hab und Gut. Drei Personen wurden leicht verletzt.

Drei Personen in einer Wohnung hätten den Brand bemerkt und sofort Alarm geschlagen, erklärte Roger Forrer, Stadtpräsident von Steckborn, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Deshalb hätten die rund 30 Bewohner die sechs Liegenschaften noch rechtzeitig verlassen können.

Seit halb neun Uhr sei der Brand unter Kontrolle, sagte Polizeisprecher Daniel Metzler. Nun würden die Gebäude mit Baumaschinen von oben her abgebrochen, um weitere Brandnester finden und löschen zu können. Die Nachlöscharbeiten dürften gemäss ersten Einschätzungen noch bis zwei Tage andauern. Die sechs Liegenschaften seien durch das Feuer teilweise zerstört. Im Einsatz sind die Feuerwehren von Steckborn, Frauenfeld und Kreuzlingen.

Zur Sicherung der Spuren sowie zur Klärung der Brandursache nahmen der Kriminaltechnische Dienst sowie der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau noch in der Nacht die Arbeit auf.

Unter Schock

Drei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Der Stadtpräsident hofft nun, dass es dabei bleibt. Aufgrund der Einwohnerlisten könne er noch nicht bestätigen, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner gerettet seien.

Die Leute stünden noch unter Schock, schilderte er. Sie hätten in der Nacht ihr Hab und Gut verloren und seien teilweise nur in Trainerhosen geflüchtet. In der Nacht konnten sie im Gemeindehaus und in einem Restaurant untergebracht und betreut werden.

Hilfsangebote aus der Bevölkerung

Es gebe bereits zahlreiche Hilfsangebote aus der Bevölkerung: Kleider oder Spielsachen würden vorbeigebracht, leere Wohnungen seien gemeldet worden. Wichtig sei nun, dass für die Leute eine neue Bleibe gefunden werde, sagte Forrer. Es sei bereits jetzt klar, dass es Monate bis Jahre dauern werde, bis die Häuser wieder bewohnt werden können.

Bei den Liegenschaften handle es sich um ältere Gebäude, die teilweise unter Denkmalschutz stünden. Der Brand sei zwar eine Katastrophe für Steckborn, aber es sehe bisher so aus, dass man auch Glück im Unglück gehabt habe, weil es nur drei leicht Verletzte gebe, fasste der Stadtpräsident zusammen.

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