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«Ich hatte 500'000 Mark – und viel Angst»

Als «Dagobert» erpresste Arno Funke einst Kaufhäuser um Millionen – heute wird er deshalb in TV-Shows eingeladen.

Julian Erbersdobler und Alexander Hagelüken
Genau 25 Jahre ist es jetzt her, dass die Polizei Arno Funke in einer Telefonzelle in Berlin-Treptow festnahm. Foto: Christoph Soeder, Keystone
Genau 25 Jahre ist es jetzt her, dass die Polizei Arno Funke in einer Telefonzelle in Berlin-Treptow festnahm. Foto: Christoph Soeder, Keystone

Wenn sich Arno Funke mit Journalisten trifft, dann immer im Restaurant Graffiti am Berliner Kurfürstendamm. Der 69-Jährige wurde einer der bekanntesten deutschen Verbrecher, als er einst unter dem Codenamen Dagobert Kaufhäuser um Millionen erpresste. Funke trägt ein auffälliges rosafarbenes Hemd. Wer ihm zuhört, könnte fast den Eindruck gewinnen, dass er damals nur eine Packung Kaugummis geklaut hat. Viele seiner Sätze enden mit einem Kichern. Genau 25 Jahre ist es jetzt her, dass ihn die Polizei in einer Telefonzelle in Berlin-Treptow festnahm.

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