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Heftige Regenfälle fordern ein Todesopfer

In Spanien ist bei Überschwemmungen ein Mann ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen gelten als vermisst.

Die Aufräumarbeiten in Arenys de Mar nordöstlich von Barcelona waren nach dem Unwetter in vollem Gang. (23. Oktober 2019)
Die Aufräumarbeiten in Arenys de Mar nordöstlich von Barcelona waren nach dem Unwetter in vollem Gang. (23. Oktober 2019)
Albert Gea, Reuters
Auf den Strassen lag überall Schlamm.
Auf den Strassen lag überall Schlamm.
Albert Gea, Reuters
Zahlreiche Strassen und Unterführungen wurden überflutet.
Zahlreiche Strassen und Unterführungen wurden überflutet.
Albert Gea, Reuters
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In der nordspanischen Region Katalonien war in der Nacht zum Mittwoch heftiger Regen niedergegangen. Durch Erdrutsche und Überschwemmungen waren rund 50 Strassen sowie mehrere Bahnstrecken blockiert; rund 25'000 Haushalte waren zwischenzeitlich ohne Strom. 37 Flüge mussten umgeleitet werden.

Das Unwetter forderte auch ein Todesopfer. Die Leiche eines seit Dienstag in Katalonien vermissten Mannes wurde am Strand der rund 40 Kilometer von Barcelona entfernten Gemeinde Caldes d'Estrac entdeckt.

Zerstörte Brücken

Zwei Vermisste waren mitsamt ihres Bungalows von den Fluten in Vilaverd mitgerissen worden. Ausserdem suchten die Einsatzkräfte den spanischen Behörden zufolge nach drei Menschen, deren leere Fahrzeuge gefunden worden waren. Der Verbleib der fünf Menschen ist noch unklar.

Luftaufnahmen des betroffenen Gebietes, das etwa 30 Kilometer nördlich von Tarragona liegt, zeigten von Schlamm und Wasser überflutete Dörfer sowie umgestürzte Bäume und zerstörte Brücken.

Teile Frankreichs ebenfalls betroffen

Auch über Teilen Südfrankreichs und Korsikas gab es heftige Unwetter. Die Behörden sperrten Küstenstrassen und riefen die Menschen dazu auf, ihre Häuser nicht zu verlassen und ihre Autos nicht zu benutzen.

Nachdem Überschwemmungen die Gleise der Hochgeschwindigkeitszüge von Frankreich nach Barcelona beschädigt haben, ist der Verkehr auf der Strecke vorerst eingestellt worden. Auch zwischen den südfranzösischen Städten Montpellier und Toulouse verkehrten keine Züge, teilte die französische Staatsbahn SNCF am Mittwoch mit. Demnach waren die Zuggleise südlich von Montpellier weggespült worden. Der Verkehr dort sei zunächst bis zum 4. November eingestellt, teilte ein SNCF-Sprecher mit. Das Unternehmen prüfe Alternativen.

Lokale Behörden in Montpellier gaben an, dass in der Region fast 1000 Menschen in Sicherheit gebracht werden mussten. Darunter seien auch 500 Menschen auf einem Campingplatz gewesen.

Eine etwa 70 Jahre alte Frau, die von den Behörden aufgefordert worden war, in ihrem Haus auf Einsatzkräfte zu warten, wurde von den Fluten mitgerissen, als sie in Panik das Gebäude verliess, verlautete aus Einsatzkreisen. Sie musste demnach reanimiert werden und wurde in kritischem Zustand in ein Spital in Montpellier eingeliefert.

SDA/roy

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