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Hat ein Polizist zu viel erzählt?

Ein Polizist steht in Bern vor Gericht, weil er das Amtsgeheimnis verletzt haben soll. Passiert sei dies bei einer Hausdurchsuchung in einem Bundesamt. Dort suchte die Polizei im Mai 2009 bei einem der Mitarbeiter kinderpornografisches Material.

Eine Hausdurchsuchung ist nichts Alltägliches, und besonders einschneidend dürfte das Erlebnis sein, wenn es am Arbeitsplatz stattfindet. Das ist einem Mitarbeiter eines Bundesamts in Bern passiert – gleich zweimal. Gesucht hat die Polizei beide Male das Gleiche: Der Mann stand im Verdacht, auf seinem Computer kinderpornografisches Material gespeichert zu haben.

Von diesem Vorwurf wurde er freigesprochen, klagte aber seinerseits den Polizisten an, welcher die Hausdurchsuchung im Bundesamt am 27.Mai 2009 geleitet hatte. Der Vorwurf: Der Polizist habe gegenüber dem Vorgesetzten offengelegt, weshalb man den Computer des Mitarbeiters konfiszieren wollte. Damit habe der Polizist das Amtsgeheimnis verletzt.

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