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Giraffe in dänischem Zoo getötet

Wegen Inzuchtgefahr wurde im Zoo von Kopenhagen ein gesundes Giraffenkalb geschlachtet und an Raubtiere verfüttert.

Trotz Online-Petition mit 20'000 Unterschriften: Giraffe Marius wurde getötet.

Ungeachtet eines Gnadenappells von 20'000 Unterzeichnern einer Online-Petition ist im Kopenhagener Zoo eine gesunde junge Giraffe getötet worden. Ihr Fleisch soll an die Raubtiere des Zoos verfüttert werden.

Zoosprecher Tobias Stenbaek Bro verteidigte die Massnahme mit einer Empfehlung der Europäischen Vereinigung von Zoos und Aquarien, das Tier wegen Inzuchtgefahr zu töten. Es gebe bereits sehr viele Giraffen mit ähnlichen Genen im Zuchtprogramm der Organisation, hiess es. Stenbaek Bro sagte, die Mitgliedschaft in der Vereinigung - englisch abgekürzt EAZA - sei für Zoos nicht verpflichtend. Verantwortliche Tiergärten seien dem Programm aber beigetreten, mit dem die globale Biovielfalt erhalten werden soll.

SDA/mef

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