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Flutkatastrophe: Klima-Anomalie durch «La Niña»

Die aktuelle Flutkatastrophe in Pakistan ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes die Folge einer Klima-Anomalie über dem südlichen Pazifik.

Das «La Niña» genannte Ereignis habe den Monsun, der ohnehin heftig ist, im Juli noch deutlich verstärkt, teilte die Behörde mit Sitz in Offenbach mit. Der regenreiche Wind sei in diesem Jahr ungewöhnlich weit nordwestwärts nach Pakistan vorgedrungen.

An vielen Wetterstationen wurden daher an mehreren Tagen Niederschläge von bis zu 280 Litern pro Quadratmeter gemessen. Das entspreche ungefähr der mittleren Menge, die in Deutschland in einem gesamten Sommer fällt, so der Deutsche Wetterdienst.

In der Provinz Peschawar, fiel den Angaben zufolge mit mehr als 400 Liter pro Quadratmeter die grösste Niederschlagsmenge seit Beginn der Messungen vor fast 150 Jahren. Weil solche Wassermassen von den örtlichen Flussläufen nicht gefasst werden konnten, kam es laut der Behörde es zu den heftigen Überflutungen.

dapd/raa

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