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Flugzeug muss wegen Terrorgefahr notlanden

Passagiere eines Easyjet-Fluges von Slowenien nach England erlebten in Köln einen Zwischenstopp. Drei Männer hatten durch Aussagen Terrorverdacht erregt.

Zwischenfall mit einer Easyjet-Maschine: Ein Flugzeug der Airline auf dem Flughafen in Hamburg. (31. März 2014)
Zwischenfall mit einer Easyjet-Maschine: Ein Flugzeug der Airline auf dem Flughafen in Hamburg. (31. März 2014)
Maja Hitij, Keystone
Die Bundespolizei war bei dem Zwischenfall vor Ort. (Archivbild)
Die Bundespolizei war bei dem Zwischenfall vor Ort. (Archivbild)
Oliver Berg, Leserreporter
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Nach einem Zwischenfall bei einem Flug von Ljubljana nach London hat die Polizei in Köln am Samstagabend drei Männer vorläufig festgenommen. Sie hätten sich nach Angaben anderer Passagiere während des Fluges über terroristische Inhalte unterhalten.

Der Pilot der Fluggesellschaft Easyjet habe daher eine Ausweichlandung in Köln/Bonn durchgeführt, teilten die Behörden mit. Dort sei die Maschine in einem gesicherten Areal über Notrutschen geräumt worden.

Rucksack gesprengt

Beamte der Bundespolizei hätten einen den Männern zuzuordnenden Rucksack im Passagierbereich sichergestellt. Dieser sei kontrolliert gesprengt worden. Ob sich darin verdächtiges Material befand, war zunächst noch unklar.

Die Ermittler begannen in der Nacht weiter, die Verdächtigen zu vernehmen –zunächst ohne Ergebnis. Polizeihunde suchten die Maschine ab. Gegen die Männer werde wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Am Sonntagmorgen gab es dazu von der Polizei keine weiteren Informationen.

Zwei Flüge gestrichen

Der Flugbetrieb war stundenlang gestört. Von 19.00 Uhr an gab es laut einer Mitteilung des Airports gut drei Stunden lang keine Flüge. Kurz vor 22.00 Uhr sei der Flughafen wieder für Starts freigegeben worden. Nach Mitternacht waren nach Angaben des Airport auch Landungen wieder möglich. Danach normalisierte sich der Flugbetrieb wieder, hiess es. Zwei Flüge seien gestrichen worden.

(SDA)

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